
Gregor Schneiders Kunstgriff:
Cube Hamburg 2007, eine 13 x 13 x 13,5 Meter große schwarze Holzkiste, gestützt durch eine Metallkonstruktion, auf einem weissen Gips-Sockel. Es handelt sich um keine Hamburger Rekonstruktion der Kaaba in Mekka.

Gregor Schneiders Kunstgriff:
Cube Hamburg 2007, eine 13 x 13 x 13,5 Meter große schwarze Holzkiste, gestützt durch eine Metallkonstruktion, auf einem weissen Gips-Sockel. Es handelt sich um keine Hamburger Rekonstruktion der Kaaba in Mekka.
Podiumsdiskussion Kunst und Urheberrecht, 17.November 2006, Akademie der Künste Berlin.
Unter dem Link http://artwarez.org/static/audio/adk.mp3 ist nun der Audio-Mitschnitt der veranstaltung zu finden, auf der die Netzkünstlerin Cornelia Sollfrank, die kuratorin Alexandra Strueven (Kuratorin artMbassy), der Philosoph Eberhard Ortland (Research Fellow des IFK Wien und der Präsident der Akademie, Künstler und Jurist Klaus Staeck, moderiert durch den Rechtsanwalt Pascal Decker diskutierten.
Zunächst unternahm Alexandra Strueven einen Kurzexkurs in die Appropriation Art der achtziger Jahre, insbesondere in das künstlerische Schaffen mike bidlos und bezog eindeutig Stellung, schöpferische Prozesse nicht durch rechtliche Risiken zu lähmen. Hierfür zitierte sie Mauricio Catelan:
„Am Ende sind wir alle Teile desselben Verdauungssystems und jeder von uns konsumiert Bilder und Ideen so, wie es ihm gefällt und spuckt sie hinterher vollständig und transformiert wieder aus.“
Wie eine am 13. März 2007 veröffentlichte Presseerklärung mitteilt, kündigte der Staatsanwalt Terry Flynn in einem TV-Interview die Fortsetzung der Anklage gegen Kurtz an. Die in Kurtz‘ Arbeiten verwendeten, angeblich harmlosen Bakterien seien gefährlich, zudem für die Öffentlichkeit nicht verfügbar, ausserdem habe Kurtz die Untersuchungen irregeleitet.
Sie befinden sich an den Rändern der Gesellschaft, „an den leeren Stränden, die sie umgeben“…
1966/1967 bezeichnet Michel Foucault jene Orte, an denen die Realität ausgeblendet oder überblendet wird, als Heterotopien. Jugend-, Alten- und Erholungsheime, psychiatrische Kliniken, Gefängnisse, Kasernen, Friedhöfe, Kinos und Theater, Gärten, Museen, Bibliotheken, Bordelle, Kolonien….
Orte, an denen von der herrschenden Norm abweichendes Verhalten ritualisiert wird und die Realität schlussendlich selbst als Illusion erscheint.

Fuer das Netzkunstprojekt „Zone*Interdite – Take a walk on a Black Site“ tragen die beiden Schweizer Christoph Wachter und Mathias Jud seit 2000 alle öffentlich zugänglichen und verfügbaren Informationen und Bildmaterialien von militärischen Sperrzonen zusammen.