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In eigener Sache

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  • BÜCHERSCHAU DES TAGES: Ein lautes Nichts 27. Oktober 2026
    Die FAZ taucht mit einer neuen Briefedition ein in die Stürmer und Dränger-Jahre des Schriftstellers Rolf-Dieter Brinkmann. In den Gedichten von Michael Krüger bekommt sie den Krieg zu spüren, aber schöpft auch Hoffnung. Die NZZ empfiehlt Marlen Haushofers neu aufgelegte Novelle "Wir töten Stella". In Juli Zehs neuem Roman "Pony Show" sieht sie einen gelungenen […]
  • MAGAZINRUNDSCHAU: Die großen modernen Dinge 27. Oktober 2026
    Die London Review of Books erinnert an den Ursprung der Proteste in Frankreich: Ratten, Kakerlaken und kaputte Toiletten in Schulen. Mit den Kuchenstücken von Wayne Thiebaud wartet sie auf Zeugen. In Eurozine beobachtet die französische Dichterin Carolyn Forché, wie die Kriege in der Ukraine und in Gaza die Sprache zerstören. Die Minderheiten in Russland lassen […]
  • 9PUNKT - DIE DEBATTENRUNDSCHAU: Sie sind Idioten, wir bekommen Applaus 27. Oktober 2026
    In Serbien gewinnt die Studentenliste die Wahlen: Die taz gratuliert. Dass es zur Bildung einer Regierung kommen wird, ist allerdings unwahrscheinlich, meint die Journalistin Biljana Stepanovic ebendort. Außerdem hat die Wahl in Israel begonnen: Der Schriftsteller Moshe Sakkal schildert in der SZ die gemischten Gefühle gegenüber seiner Heimat. Im FR-Gespräch bestreitet der Ökonom Thomas Piketty, dass […]
  • EFEU - DIE KULTURRUNDSCHAU: Teutonische Zärtlichkeit 27. Oktober 2026
    Die FAZ bewundert in Berlin, wie Lovis Corinth Grobianismus und Feingefühl zu verbinden wusste. Helmut Böttiger bricht in einer in der taz abgedruckten Preisrede eine Lanze für eine Literaturkritik, die Mehrdeutiges zulässt. Mehr Jelinek-Content, und zwar ganz vorzüglichen, liefert derzeit das Kabinetttheater Wien, freut sich der Standard. Die Metal-Band Kreator möchte nicht mit digitalen Creators verwechselt werden, teilt Sänger […]
  • MIND THE GAP: Tanzt du auch die Texte, KI? 26. Oktober 2026
    Übersetzen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz: Im vierten Teil dieser Kolumne schreibt Eva Profousová: "Ab der ersten Seite merke ich einem Buch seine Haltung an: Gibt es sich kämpferisch? Besserwisserisch? Schwatzt es um den heißen Brei herum oder nennt die Dinge beim Namen? Sprudelt es vor Ideen über oder will es mich nur belehren? Horchst […]
  • IM KINO: Sei nicht du selbst 20. Oktober 2026
    Wohlige Solidaritätsgefühle gab es 1975 nicht in Elfriede Jelineks "Liebhaberinnen" - und es gibt sie auch 2026 noch nicht in Caroline Kox' Verfilmung und Aktualisierung des Romans. Wieder schlagen sich zwei Frauen mit dem Patriarchat herum, das damals wie heute Unterwerfung verlangt. Von Benjamin Moldenhauer.
  • IM KINO: Schauspieler in seinem eigenen Leben 20. Oktober 2026
    Marmorne Züge der Verschlossenheit prägen das Gesicht von Reda, der Hauptfigur in Karim Moussaouis faszinierendem Film "Das Verschwinden". Unter der Oberfläche schwelt in dem jungen Mann, dessen Spiegelbild eines Tages zu verschwinden beginnt, jedoch eine diffuse Gewalt. Von Alice Fischer.
  • INTERVENTION: Putins feuchter Traum 19. Oktober 2026
    Die Gewalt in Frankreich ist weder Ausdruck mangelnder Integration bestimmter Bevölkerungsgruppen, noch soll sie eine Unzufriedenheit mit der französischen Politik artikulieren. Sie soll die jetzt schon herrschende Polarisierung in Frankreich zum Exzess treiben und die Fünfte Republik als Ganzes kippen. Europa würde mit in den Abgrund rutschen. Von Thierry Chervel.
  • FOTOLOT: Dieser Rausch der Formen 15. Oktober 2026
    Wer durch die Neue Nationalgalerie schreitet, und sich mit Maurizio Cattelans peinlich vordergründigen, in Ihren Effekten wohlkalkulierten Skulpturen und Rauminstallationen konfrontiert sieht - der Papst liegt am Boden, Hitler ist auf den Knien, das Pferd hängt von der Decke und kann somit nicht durchs nachgebildete Brandenburger Tor traben -, kann nur den Kopf schütteln. Sicher, […]
  • IM KINO: Die Welt im Fluss 14. Oktober 2026
    Im Gespräch mit Fremden kann es passieren, dass das Innerste nach Außen tritt. Sebastian Brameshubers "London" ist ein gefühlvolles Kammerspiel, das das Auto seiner Hauptfigur kaum einmal verlässt. Von Tilman Schumacher.
  • IM KINO: Kein Funken Selbstreflexion 14. Oktober 2026
    Die Reichen und Schönen treffen sich für ein scheinheiliges Charity-Event in Griechenland und werden dort von einer esoterischen Umweltsekte heimgesucht. Romain Gavras' Milliardärs-Satire "Sacrifice" bewegt sich auf bekanntem Terrain, punktet aber mit einem glänzend aufgelegten Cast. Von Michael Kienzl.
  • BÜCHERBRIEF: Mit Gogol und Charms 12. Oktober 2026
    Ein Dorf kann ganz gewöhnlich deutsch sein und doch überwältigend: aber nur wenn es von der Buchpreis-Gewinnerin Shida Bazyar wie in ihrem Roman "Die Lücken" porträtiert wird. Die Kritiker bewundern ihr Spiel mit den Identitäten. Dora Kapralovas kleines Juwel "Die Mariborhypnose" und Jachym Topols barocker Unbildungsroman "Die Hölle gibt es nicht" vertreten würdig den tschechischen […]

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