{"id":4426,"date":"2025-12-09T13:49:55","date_gmt":"2025-12-09T12:49:55","guid":{"rendered":"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/?p=4426"},"modified":"2025-12-15T18:09:47","modified_gmt":"2025-12-15T17:09:47","slug":"doppeltes-glueck-und-kein-stueck-durch-post-post-dramatisieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/?p=4426","title":{"rendered":"Doppeltes Gl\u00fcck und (k)ein St\u00fcck durch Post-post-dramatisieren"},"content":{"rendered":"\n<p>Diese Theaterrezension startet mit dem Ende: Der Schlussapplaus vereinte das ganze Haus im Gl\u00fcck. Auf der B\u00fchne standen gl\u00fccklich leuchtende Schauspielende, staunend \u00fcber die Begeisterung des Publikums. Das Publikum applaudierte gl\u00fccklich und begeistert von der anr\u00fchrenden Freude der Schauspielenden. In einem Moment des gemeinsamen Gl\u00fccks schmolz alles zusammen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/RambaZamba_Mord_01.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4427\" srcset=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/RambaZamba_Mord_01.jpg 1920w, https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/RambaZamba_Mord_01-768x512.jpg 768w, https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/RambaZamba_Mord_01-1536x1024.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Foto: Phillip Zwanzig<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn diese Finalbeschreibung annehmen lassen sollte, dass vorher ein harmonischer Theaterabend stattgefunden hat, der folgekonsequent mit einer harmonischen Verabschiedung endete, dann ist das ein Irrtum. Der Theaterabend war eine Herausforderung auf mehreren Ebenen, denn er erf\u00fcllte kaum eine der g\u00e4ngigen Konventionen, die ihrerseits die Erwartungen pr\u00e4figurieren. Die Inszenierung <a href=\"https:\/\/www.rambazamba-theater.de\/de\/spielplan\/mord-im-regionalexpress-5-12-25\">\u201eMord im Regionalexpress\u201c<\/a>, die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Milan_Peschel\">Milan Peschel<\/a> zusammen mit dem RambaZamba-Ensemble \u2013 <a href=\"https:\/\/www.rambazamba-theater.de\/de\/haus\">ein Ensemble, in dem Schauspielende mit und ohne Behinderungen zusammenarbeiten<\/a> \u2013 auf die B\u00fchne des <a href=\"https:\/\/www.rambazamba-theater.de\/de\">inklusiven Berliner RambaZamba Theaters (RZt)<\/a> gebracht hat, suggeriert mit ihrem Titel, dass im Regionalexpress ein Mord stattgefunden habe. Allerdings fehlt von einer Leiche (\u201eWar es etwa ein Schauspieler in der Sinnkrise?\u201c) jede Spur. Zwar sind die Umrisse eines menschlichen K\u00f6rpers auf dem B\u00fchnenboden nachgezeichnet, sie lassen sich aber nicht f\u00fcllen. Aufgrund dessen bilden die Reisenden des Regionalexpress eine Sonderkommission, deren Kost\u00fcme Referenzen sowohl zum Krimiklassiker <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mord_im_Orient-Express_(Roman)\">&#8222;Mord im Orientexpress\u201c von Agatha Christi<\/a>, als auch zur Kriminalliteratur <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sherlock_Holmes\">\u201eSherlock Holmes\u201c<\/a> von Arthur Conan Doyle herstellen. Verfolgungsjagden, Schie\u00dfereien und Rempeleien, vertont durch entsprechende Filmmusik, lassen vermuten, dass hier ein Kriminalst\u00fcck mit Kom\u00f6dienanteilen gespielt werden k\u00f6nnte. Denn auch ein <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blues_Brothers\">Blues Brother<\/a> ist Mitglied der Sonderkommission. Aber bis zum Schluss ist unklar, was, warum, wozu und gegen wen hier ermittelt wird. Hieu Pham, Zora Schemm, Franziska Kleinert, Moritz H\u00f6hne, Christian Behrend, Joachim Neumann, Anil Merickan und Milan Peschel (als Ersatz f\u00fcr Jan B\u00fclow) drehen und winden sich um ein Zentrum, das nicht existiert, obwohl es wieder und wieder motivisch durch Sprache zu bilden versucht wird. Kurzerhand benennen sie sich in \u201eSonderkommission f\u00fcr unl\u00f6sbare Widerspr\u00fcche\u201c um und f\u00fchren ein weiteres Thema ein:\u00a0<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/RambaZamba_Mord_02.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4428\" srcset=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/RambaZamba_Mord_02.jpg 1920w, https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/RambaZamba_Mord_02-768x512.jpg 768w, https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/RambaZamba_Mord_02-1536x1024.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Foto: Phillip Zwanzig<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Bild sei verschwunden. Von der seitlichen, rechten B\u00fchnenwand wird das zuvor angestrahlte \u00d6lgem\u00e4lde <a href=\"https:\/\/www.kunsthallerostock.de\/thumbs\/ausstellungen\/ausstellung\/2014\/bilder-machen-schule\/harald-hakenbeck_peter-im-tierpark_1960_oel-auf-lw_66x46cm_leihgabe-brd-in-skd-galerie-neue-meister_foto-estel_klut-1593x2300-q80.jpg\">\u201ePeter im Tierpark\u201c<\/a>, 66 x 46 cm gro\u00df, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Peter_im_Tierpark\">1960 von Harald Hakenbeck gemalt<\/a>, abgeh\u00e4ngt, das bildf\u00fcllend den Vorschuljungen Peter in einer leuchtend blauen Jacke und einer M\u00fctze mit Ohrenklappen zeigt. Im Hintergrund sind holzschnittartig kahle St\u00e4mme und \u00c4ste von B\u00e4umen, zwei Wildschweine, ein Kamel und ein Pfau zu sehen. \u00dcber das Bild wird informiert, dass es zu den am h\u00e4ufigsten ver\u00f6ffentlichten und daher bekanntesten Motiven zeitgen\u00f6ssischer Malerei in der DDR z\u00e4hlt und 1967 eine Sonderbriefmarke von 25 Pfennig mit dem Motiv aufgelegt wurde. Allerdings verschwindet nicht das Bild, es wird z\u00fcgig an seinen Platz an der B\u00fchnenwand und in den Lichtspot zur\u00fcckgeh\u00e4ngt. Es fehlt Peter, Peters Portr\u00e4t ist ausradiert, statt seiner ist nun eine wei\u00dfe Fl\u00e4che in der Form seines K\u00f6rperumrisses zu sehen. Peters Verschwinden wird auf das Jahr 1991 datiert. Und wieder dreht und windet sich die Sonderkommission f\u00fcr unl\u00f6sbare Widerspr\u00fcche, diesmal um die Frage, wo Peter sein k\u00f6nnte (im Swimmingpool, zu Hause, im Theater, in einer Berliner Kneipe?) oder was Peter sein k\u00f6nnte (ein Bauarbeiter, ein Operns\u00e4nger, ein Schuster, ein Fu\u00dfballspieler, ein Maler, ein Wirt, ein Tierpfleger?). Nicht enden wollende, assoziative Aufz\u00e4hlungen kreisen Peter ein, um ihn ausfindig zu machen und verlieren sich dabei in ausufernden Spekulationen. Auf die Fragen \u201eWas hat das jetzt mit Peter zu tun?\u201c und \u201eWie wird das alles zusammengehalten?\u201c folgt nur noch ein weiterer Verweis und zwar auf <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Peter_und_der_Wolf\">\u201ePeter und der Wolf\u201c<\/a>, dem Musikm\u00e4rchen von Prokofjew, das 1972 von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rolf_Ludwig\">Rolf Ludwig<\/a> bei Eterna eingesprochen wurde. \u201eWas hei\u00dft das jetzt?\u201c fragt einer der Darsteller provozierend, setzt n\u00e4chste Irritationen, diesmal zwischen der B\u00fchne und dem Souffleur in Gang und macht damit deutlich, dass wir alle Behinderungen im Generieren und im Austausch von Sinn unterworfen sind.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/RambaZamba_Mord_05.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4429\" srcset=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/RambaZamba_Mord_05.jpg 1920w, https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/RambaZamba_Mord_05-768x512.jpg 768w, https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/RambaZamba_Mord_05-1536x1024.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Foto: Phillip Zwanzig<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Zwischenzeitlich ist das Gem\u00e4lde kurzzeitig in einem der vielen und sich vertauschenden Koffer der Reisenden a.k.a. Sonderkommission verschwunden, die sich nun auch noch zu einer Hehlerbande wandelt. Namen wie Harry Eisenbieger, Viktor Lustig, Freddy Falconetti, Charlie der Manager, Franziska Fr\u00f6hlich und Benjamin Bl\u00fcmchen (und noch weitere) zirkulieren auf der B\u00fchne, zusammen mit dem Versuch einer detailgetreuen Rekapitulation der anvisierten Bahnh\u00f6fe Berlins und Deutschlands: Wie in dem Klassiker der Merkspiele \u201eIch packe meinen Koffer\u2026\u201c scheitert die Aufz\u00e4hlung der Reisestationen, meist sind es <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alliteration\">Alliterationen<\/a>, also benachbarte W\u00f6rter oder Bestandteile von Zusammensetzungen, die mit dem gleichen Anfangslaut starten: \u201eLudwigslust \u2013 oder war es Lichterfelde?, Schwerin \u2013 Nein, Stralsund!\u201c Und immer wieder und wieder wiederholen dabei die Schauspielenden den Satz, dass es keine falsche Richtung g\u00e4be, es dauerte h\u00f6chstens etwas l\u00e4nger. Diese Iteration wird zu einem Running Gag und in dieser Funktion zu einem konstruktiven Moment des St\u00fccks, das als solches aber grunds\u00e4tzlich, selbst von den Schauspielenden infrage gestellt wird: Der Mord im Regionalexpress sei kein Mord, denn es g\u00e4be keine Leiche und Peter sei aus dem Bild ausgestiegen. Eines Tages aber w\u00fcrde Peter wieder auftauchen \u2013 und damit implodiert selbst der Handlungsverlauf. Nicht nur existiert kein Thema, kein Motiv, kein physischer K\u00f6rper und kein sachlicher Zusammenhang, es existiert auch ohne ein Ende kein Ereignisverlauf \u2013 und damit kein St\u00fcck? Die Geschichte \u201eeines Verlusts von Biographie und Bedeutsamkeit, von einem Land und seinen Leuten, von vielen Orten\u201c, <a href=\"https:\/\/nachtkritik.de\/nachtkritiken\/deutschland\/berlin-brandenburg\/berlin\/theater-rambazamba\/mord-im-regionalexpress-theater-rambazamba-berlin\">wie Christian Rakow in seiner Rezension schreibt<\/a>, der Abend \u201e\u00fcber das Ausradiertsein von ostdeutscher Erfahrung\u201c, wie Rakow die beiden K\u00f6rperumrisse auf dem B\u00fchnenboden und in dem Bild an der B\u00fchnenwand res\u00fcmiert, kulminiert weder in einem erz\u00e4hlbaren Ende, noch in einem Zukunftsszenario. <br \/><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/RambaZamba_Mord_03.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4433\" srcset=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/RambaZamba_Mord_03.jpg 1920w, https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/RambaZamba_Mord_03-768x512.jpg 768w, https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/RambaZamba_Mord_03-1536x1024.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Foto: Phillip Zwanzig<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Als lauthals aus dem Ensemble die Frage gestellt wird, ob wir hier eigentlich in einem Theater oder auf einem Bahnhof seien und ob der Titel des St\u00fccks [sic] \u00fcberhaupt ma\u00dfgeblich sei, weicht alles auf: Begleitet von einer Playlist aus Popsongs, Filmmusiken und Evergreens simulieren die Reisenden a.k.a. Sonderkommission a.k.a. Hehlerbande in ihrem Reisewagon aus OSB-Platten, der von ihnen zwischenzeitlich h\u00e4ndisch mangels fehlender Drehb\u00fchne mehrfach um seine eigene Achse gedreht wurde, verschiedene soziale Begegnungsformate: sie feiern und tanzen, sie werfen mit Schallplatten um sich und spielen Dart, sie spielen Tischtennis, umarmen und freuen sich. Und sie halten sich der Reihe nach das ausradierte Peter-Bild kompensatorisch \u00fcber ihre Gesichter. Diese Freude kulminiert in dem gl\u00fccklichen Abschlussapplaus mit Bravo-Rufen aus dem Publikum. Oder existierte noch etwas dazwischen? Vermutlich \u2026&nbsp;<br \/><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/RambaZamba_Mord_04-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4432\" srcset=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/RambaZamba_Mord_04-1.jpg 1920w, https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/RambaZamba_Mord_04-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/RambaZamba_Mord_04-1-1536x1024.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Foto: Phillip Zwanzig<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nachtrag:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Post-Postdramatisches Theater, am Beispiel von \u201eMord im Regionalexpress\u201c, von Milan Peschel &amp; dem RambaZamba-Ensemble Berlin<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Post-Postdramatische Theater folgt auf das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Postdramatisches_Theater\">Postdramatische Theater<\/a>, das seit den 1990er Jahren eine performanceorientierte Variante des Theaters ausformuliert (hat). Der Begriff wurde ma\u00dfgeblich durch die gleichnamige Publikation des Theaterwissenschaftlers <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hans-Thies_Lehmann\">Hans-Thies Lehmann<\/a> von 1999 gepr\u00e4gt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Post-Postdramatische Theater setzt die Arbeit das Postdramatischen Theaters fort und dreht dessen Kennzeichen an manchen Stellen weiter: Nicht nur werden der Plot und die Theatermechaniken zerlegt, es wird auch der Sinn dieses Zerlegens zerlegt. Diese Dekonstruktion der Dekonstruktion ist durch folgende Charakteristika gepr\u00e4gt (Ableitungen durch \u201eMord im Regionalexpress\u201c, von Milan Peschel &amp; dem RambaZamba-Ensemble):<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>leere und leerbleibende Spuren<\/li>\n\n\n\n<li>keine sinnf\u00e4lligen Referenzen&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Dezentrierung<\/li>\n\n\n\n<li>Themenersatz und Themenvervielf\u00e4ltigung<\/li>\n\n\n\n<li>Spekulationen<\/li>\n\n\n\n<li>Absurdit\u00e4ten<\/li>\n\n\n\n<li>Identit\u00e4tswechsel<\/li>\n\n\n\n<li>Sprachverwirrungen<\/li>\n\n\n\n<li>Sprachverlust<\/li>\n\n\n\n<li>Grundskepsis gegen\u00fcber Sprache und Bedeutungsgewinnen (Semantik)<\/li>\n\n\n\n<li>Grundskepsis gegen\u00fcber Sprache als Kommunikationsinstrument f\u00fcr den Austausch von Informationen<\/li>\n\n\n\n<li>Pr\u00e4senz von K\u00f6rpersprache\/n<\/li>\n\n\n\n<li>scheiternde Rekapitulationen<\/li>\n\n\n\n<li>Funktionswechsel<\/li>\n\n\n\n<li>Unsicherheiten<\/li>\n\n\n\n<li>Running Gags<\/li>\n\n\n\n<li>Logiklosigkeit<\/li>\n\n\n\n<li>Sinnentleerungen<\/li>\n\n\n\n<li>Verzettelungen<\/li>\n\n\n\n<li>Simulationen<\/li>\n\n\n\n<li>Redundanzen<\/li>\n\n\n\n<li>Wiederholungen<\/li>\n\n\n\n<li>Improvisationen<\/li>\n\n\n\n<li>Klamauk<\/li>\n\n\n\n<li>Slapstick<\/li>\n\n\n\n<li>Genrereferenzen, die ins Leere laufen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Im Ergebnis der De-Montage-Technik entsteht (k)ein St\u00fcck. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"MORD IM REGIONALEXPRESS \/ Trailer RambaZamba Theater Spielzeit 2024\/25\" width=\"474\" height=\"267\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/YCw0K8Fa8u4?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Mit:&nbsp;Christian Behrend,&nbsp;&nbsp;Jan B\u00fclow,&nbsp;&nbsp;Moritz H\u00f6hne,&nbsp;&nbsp;Franziska Kleinert,&nbsp;Anil Merickan,&nbsp;&nbsp;Joachim Neumann,&nbsp;&nbsp;Hieu Pham,&nbsp;&nbsp;Zora Schemm&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>B\u00fchne:\u00a0Magdalena Musial,\u00a0Kost\u00fcm:\u00a0Nicole Timm,\u00a0Dramaturgie:\u00a0Juliane Koepp,\u00a0Technische Leitung:\u00a0Stephan Lux,\u00a0Licht:\u00a0Anton Seidlitz,\u00a0Ton:\u00a0Amir Arsalan Shiri Varnamkhasti,\u00a0Regieassistenz:\u00a0Dalina Schambach,\u00a0Regiehospitanz:\u00a0Jule Cichon,\u00a0Kost\u00fcmhospitanz:\u00a0Courtney Dugan.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weitere Rezensionen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Barbara Behrendt: Ist das hier ein Theater oder ein Bahnhof?, 23.2.2025, in: rbb24, <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/kultur\/beitrag\/2025\/02\/kritik-mord-im-regionalexpress-ramba-zamba-theater.html\">https:\/\/www.rbb24.de\/kultur\/beitrag\/2025\/02\/kritik-mord-im-regionalexpress-ramba-zamba-theater.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Thomas Irmer: RambaZamba Theater Berlin: Riesenspa\u00df mit Hintersinn, in: Theater der Zeit, <a href=\"https:\/\/tdz.de\/artikel\/7294e1eb-a359-45ed-a22c-86e4702601ff\">https:\/\/tdz.de\/artikel\/7294e1eb-a359-45ed-a22c-86e4702601ff<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Peter Laudenbach: Wem hier nicht das Herz aufgeht, der hat keines, 24.2.2025, in: S\u00fcddeutsche Zeitung, <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/rambazamba-theater-berlin-menschen-mit-behinderung-li.3206466?reduced=true\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/rambazamba-theater-berlin-menschen-mit-behinderung-li.3206466?reduced=true<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Ulrich Seidler: \u201eMord im Regionalexpress\u201c: Mit Milan Peschel und den Rambazambas Bahnhof verstehen, 23.2.2025, in: Berliner Zeitung, <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/theater\/mord-im-regionalexpress-mit-milan-peschel-und-den-rambazambas-bahnhof-verstehen-li.2301182\">https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/theater\/mord-im-regionalexpress-mit-milan-peschel-und-den-rambazambas-bahnhof-verstehen-li.2301182<\/a><\/p>\n\n\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/d70c10123ba040dc9d9329bb9e2f7358\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\/><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Theaterrezension startet mit dem Ende: Der Schlussapplaus vereinte das ganze Haus im Gl\u00fcck. 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