{"id":4100,"date":"2024-02-10T15:53:34","date_gmt":"2024-02-10T14:53:34","guid":{"rendered":"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/?p=4100"},"modified":"2024-02-22T11:54:05","modified_gmt":"2024-02-22T10:54:05","slug":"mediale-translationsleistungen-durch-reenactments","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/?p=4100","title":{"rendered":"Mediale Translationsleistungen durch Reenactments.\u00a0"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Zu Tania Brugueras \u201eWhere Your Ideas Become Civic Actions (100 Hours Reading The Origins of Totalitarianism\u201c in einer Berliner Kunstinstitution<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Ausstellungsflyer tr\u00e4gt eine goldgelbe Vintage Patina. Auf einem Foto sitzt <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tania_Bruguera\">Tania Bruguera<\/a> in einem korbgeflochtenen Schaukelstuhl, inmitten eines Lichtkegels, sie h\u00e4lt in der linken Hand ein Mikrofon mit angeschlossenem Kabel, das nach links aus dem Bild f\u00fchrt. In einer Detailaufnahme ist das Mikrofonkabel in den Fokus genommen, in einer anderen sind notd\u00fcrftig gekittete Wandrisse angedeutet. Die Patina erz\u00e4hlt, dass die hier portr\u00e4tierte Szene aus einer Zeit stammt, in der die gesundheitssch\u00e4dlichen, chemisch hergestellten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Daguerreotypie\">Daguerreotypien<\/a> Goldtonungen hervorbrachten. Dabei fand sie vor knapp neun Jahren, Ende Mai 2015, in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Havanna\">Havanna<\/a> statt, zeitgleich mit der Er\u00f6ffnung der <a href=\"https:\/\/www.biennialfoundation.org\/2015\/04\/12th-havana-biennial-between-the-idea-and-experience-schedule-announced\/\">12. Havanna Biennale<\/a> und der Gr\u00fcndungsfeier der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kuba\">Republik Kuba<\/a>. Bruguera stand unter Hausarrest und wartete auf die R\u00fcckgabe ihres Passes, der ihr auf dem Weg zu einer ihrer Performances im \u00f6ffentlichen Raum Havannas Ende Dezember 2014 abgenommen wurde. <a href=\"https:\/\/sanantonioreport.org\/dissident-artist-funds-artivism-in-cuba\/\">Sie wurde wegen Widerstand gegen die Festnahme und Anstiftung zu \u00f6ffentlichem Fehlverhalten und Kriminalit\u00e4t angeklagt.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend ihres insgesamt acht monatigen Hausarrests initiierte Bruguera im Mai 2015 eine 100-st\u00fcndige \u00f6ffentliche kollektive Lesung von \u201e<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/The_Origins_of_Totalitarianism\">The Origins of Totalitarianism<\/a>\u201c von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hannah_Arendt\">Hannah Arendt<\/a>, das als Arendts politisches Hauptwerk gilt. 1955 unter dem Titel \u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Elemente_und_Urspr\u00fcnge_totaler_Herrschaft\">Elemente und Urspr\u00fcnge totaler Herrschaft<\/a>\u201c auf Deutsch erschienen, f\u00fchrt Ahrendt hierin zu der historischen Entstehung und den gemeinsamen politischen Merkmalen von Nationalsozialismus und Stalinismus aus. Es gilt als Standardwerk der Totalitarismusforschung, dessen Lesung vor neun Jahren durch Bruguera mit ihrer mehrst\u00fcndiger Festnahme endete, <a href=\"https:\/\/news.artnet.com\/art-world\/tania-bruguera-reading-havana-biennial-300337\">bevor sie im Juni 2015 erneut verhaftet wurde, als sie an einer Demonstration teilnahm<\/a>. Bruguera setzt damit Arendts Totalitarismusstudie und ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen in Kuba in eins, Ursachen und Folgen gehen ineinander \u00fcber: sie liest gegen den Totalitarismus in Kuba an, der Totalitarismus Kubas schl\u00e4gt zu, weil sie liest.<\/p>\n\n\n\n<p>100 Stunden lang lasen und diskutierten die Teilnehmer:innen, <a href=\"https:\/\/artreview.com\/news-26-may-2015-tania-bruguera-detained-after-reading-performance\/\">darunter die Kunsthistorikerin Judith Rodenbeck und der Kurator des Guggenheim UBS MAP Latin America, Pablo Leon de la Barra<\/a>, Arendts Studie \u00fcber totalit\u00e4re Systeme, die in Kuba bis heute von gro\u00dfer Bedeutung ist. Diese Aktion bildete den H\u00f6hepunkt der Kampagne <a href=\"https:\/\/www.contactomagazine.com\/articulos\/cuba-yo-tambien-exijo1214.htm\">#YoTambi\u00e9nExijo (I also demand)<\/a>, die Bruguera mit einer Gruppe kubanischer Kolleg:innen in den Jahren 2014\/15 <a href=\"https:\/\/documenta-fifteen.de\/lumbung-member-kuenstlerinnen\/instituto-de-artivismo-hannah-arendt\/\">initiierte.<\/a> Die Ereignisse dieser Zeit sind detailliert auf Brugueras Webseite <a href=\"https:\/\/taniabruguera.com\/category\/en\/blog\/blog-2015\/\">dokumentiert<\/a>. Diese Aktion gilt auch als Start des Gr\u00fcndungsprozesses des <a href=\"https:\/\/instar.org\/menu.php?m=m2&amp;path=pag\/eventos\/documenta\/eventos-documenta-en.html\">Hannah Arendt International Institute of Artivism (INSTAR)<\/a>. INSTAR ist ein Akronym, bedeutet aber auch \u201eermutigen\u201c und \u201eanstiften\u201c, engagiert sich als Institution f\u00fcr Bildung und soziale Gerechtigkeit, Meinungsfreiheit, Menschenrechte, gerechte L\u00f6hne und Arbeitszeiten, bessere Arbeitsbedingungen f\u00fcr Alleinerziehende und gegen Diskriminierung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2024_Bruguera1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4105\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Knapp neun Jahre sp\u00e4ter <a href=\"https:\/\/www.smb.museum\/ausstellungen\/detail\/tania-bruguera\/\">liest Bruguera aus Arendts Werk in der historischen Halle des Hamburger Bahnhofs in Berlin<\/a>. F\u00fcr 100* ununterbrochene* Stunden vom 7.2.24, 19 Uhr bis 11.2.24, 23 Uhr* liest sie und lesen Aktivist:innen, Theoretiker:innen, Autor:innen, Schauspieler*innen, unter ihnen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Masha_Gessen\">Masha Gessen<\/a>, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Juliane_Rebentisch\">Juliane Rebentisch<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.udk-berlin.de\/person\/joerg-heiser\/\">J\u00f6rg Heiser<\/a>, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stefan_R\u00f6mer\">Stefan R\u00f6mer<\/a> und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Thomas_Lindenberger\">Thomas Lindenberger<\/a>, Direktor des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hannah-Arendt-Institut_f\u00fcr_Totalitarismusforschung\">Hannah-Arendt-Institut f\u00fcr Totalitarismusforschung (an der TU Dresden)<\/a>. Im Stundentakt \u00fcbergeben sie sich das Mikrofon mit angeschlossenem Kabel, das nach links aus dem Bild f\u00fchrt, sie sitzen in einem korbgeflochtenen Schaukelstuhl, inmitten eines Lichtkegels. Vor ihnen sitzen Zuh\u00f6rer:innen, die rund um die Uhr, ohne Anmeldung und kostenfrei an der Performance teilnehmen k\u00f6nnen, die nun \u201eWhere Your Ideas Become Civic Actions (100 Hours Reading The Origins of Totalitarianism\u201c heisst. Im Eingangsbereich informiert ein un\u00fcbersehbarer \u201eVerhaltenskodex\u201c, dass sich hier mit Toleranz und gegenseitigem Respekt begegnet wird. Hier w\u00fcrde sich gegen jede Form von Hass und Diskriminierung etwa in Form von Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit ausgesprochen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2024_Bruguera6.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4106\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Brugueras Reenactment ihrer Lesung in ihrem Wohnhaus in Havanna findet nun als eine Performance in einer Berliner Kunstinstitution statt. Sie wieder-holt wesentlich konstitutive Elemente, selbst der Lautsprecher, der in Havana ausserhalb des Geb\u00e4udes installiert war, ist hier an der Invalidenstra\u00dfe positioniert und sendet die Lesung in den Berliner Raum. Auf die wei\u00dfe Taube wurde verzichtet, die schon bei Brugueras fr\u00fcheren Performances wie &#8222;<a href=\"https:\/\/www.guggenheim.org\/artwork\/33083\">Tatlin\u2019s Whisper #6 (Havana Version)<\/a>&#8220; 2009 eingesetzt wurde. Sie zitiert die Tauben, die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fidel_Castro\">Fidel Castro<\/a> w\u00e4hrend seiner erster Rede <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kubanische_Revolution\">1959 nach der Kubanischen Revolution<\/a> <a href=\"https:\/\/revolucionencuba.blogspot.com\/2009\/11\/case-study-in-charismatic-authority.html\">umflatterten<\/a>. Doch das Reenactment suspendiert noch einiges mehr und zahlt damit einen hohen Preis: Statt das Werk Arendts zu entverschlie\u00dfen, verhinderte die Akustik der Halle und die Mediatisierung der Stimmen durch das Mikrofon genau dieses Anliegen. Statt eine gemeinsame Situation des \u201eNachdenkens und Redens\u201c (Zitat aus dem Ausstellungsflyer) zu kreieren, sa\u00dfen die sich abwechselnd Lesenden frontal, vereinzelt und vereinsamt dem Publikum gegen\u00fcber. Statt eine \u201ePluralit\u00e4t von Perspektiven und Welten\u201c (Zitat aus dem Ausstellungsflyer) zu generieren, wurde eine <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/One-to-many_(data_model)\">One-to-Many<\/a>-Kommunikation hergestellt, die Pluralit\u00e4t einhegte. Statt \u201edie Aktualit\u00e4t von Arendts Analysen von Totalitarismus, Antisemitismus, Vertreibung und Staatenlosigkeit\u201c (Zitat aus dem Ausstellungsflyer) auf eine \u00d6ffentlichkeit treffen zu lassen oder eine \u00d6ffentlichkeit zu generieren, verschloss die Institution Kunstmuseum performativ und verengte zu einer Milieubegegnung. Auf \u00e4sthetischer, politischer und erkenntnistheoretischer Ebene fanden damit Verluste statt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2024_Bruguera2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4107\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Gegenzug dazu wurde die Lesung als reenactete Performance nun in den kunsthistorischen Kanon aufgenommen beziehungsweise ihre Anwesenheit im Kanon verbrieft. Sie wurde mit einem Titel ausgestattet, der an Harald Szeemans legend\u00e4ren <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Live_In_Your_Head:_When_Attitudes_Become_Form\">\u201eWhen Attitudes Become Form\u201c<\/a> (1969 in Basel) anschlie\u00dft. Sie fand in einer westeurop\u00e4ischen <a href=\"https:\/\/www.smb.museum\/museen-einrichtungen\/hamburger-bahnhof\/home\/\">Kunstinstitution statt, die Teil der Staatlichen Museen zu Berlin<\/a> ist und an der \u00f6ffentliche und institutionalisierte Personen des Kunstbetriebs teilnahmen. Und sie wurde genrefiziert mit der Gattung sowohl der Performance als auch des k\u00fcnstlerischen Reenactments. Damit wird, und das ist ein wichtiger Gewinn dieses Mediatisierungs- und Institutionalisierungsprozesses, Brugueras Arbeit fortgesetzt legitimiert und gesch\u00fctzt*. Schon auf der <a href=\"https:\/\/documenta-fifteen.de\">documenta 15<\/a> wurden (kunst-) institutionalisierende Ma\u00dfnahmen eingesetzt, als <a href=\"https:\/\/documenta-fifteen.de\/lumbung-member-kuenstlerinnen\/instituto-de-artivismo-hannah-arendt\/\">Bruguera und INSTAR in der documenta-Halle<\/a> eine Gegenerz\u00e4hlung zur offiziellen kubanischen Kultur- und Kunstgeschichte erz\u00e4hlten, mit der sie von der kubanischen Regierung zensierte K\u00fcnstler:innen und Intellektuelle Geh\u00f6r verschafften. Hierf\u00fcr wurden viele kubanische Kolleg:innen nach Deutschland eingeladen, <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/documenta-kuba-instar-tania-bruguera-1.5647649\">einige von ihnen sagten ab, aus Sorge, nicht nach Kuba zur\u00fcckkehren zu d\u00fcrfen. <\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2024_Bruguera3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4108\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Kunstinstitution wird so zu einem Ort des Schutzes* und einer infrastrukturellen Erm\u00f6glichungsbedingung* f\u00fcr zivilgesellschaftliche Gemeinsamkeiten*, zu einem Raum des kollektiven und kunsthistorischen Ged\u00e4chtnisses und ein \u00d6ffentlichkeitstool f\u00fcr Gegenerz\u00e4hlungen. Gleichzeitig gelingt aber auch der Kunstinstitution mit diesem Reenactment, ihre Ablehnung von Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit zu bekunden \u2013 eine Haltung, die sp\u00e4testens seit der documenta 15 zunehmend in Zweifel gezogen wird und in der <a href=\"https:\/\/www.monopol-magazin.de\/wegner-will-nach-aus-fuer-antisemitismusklausel-neue-loesung\">Berliner Antisemitismusklausel <\/a>m\u00fcndete. Aber das w\u00e4re eine andere Geschichte \u2013 oder doch nicht* \u2026?<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2024_Bruguera5.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4110\"\/><\/figure>\n\n\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/0d8dacd2edb1495e8104a85f840de6ff\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\/><\/p>\n\n\n<p>*  <strong>Nachtrag: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Lesung fand weder f\u00fcr &#8222;100 ununterbrochene Stunden&#8220;, bis zum &#8222;11.2.24, 23 Uhr&#8220; statt, wie es im Text oben hei\u00dft, noch war die Kunstinstitution ein &#8222;Ort des Schutzes&#8220; und eine &#8222;Erm\u00f6glichungsbedingung f\u00fcr zivilgesellschaftliche Gemeinsamkeiten&#8220;. Es schloss sich eine Geschichte an, die eben doch keine &#8222;andere&#8220; war und wurde: <\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Pal\u00e4stina-Aktivisten st\u00f6rten im Hamburger Bahnhof in Berlin eine Aktion der K\u00fcnstlerin Tania Bruguera. Die beendete die Performance vorzeitig.&#8220; <a href=\"https:\/\/taz.de\/Palaestina-Protest-bei-Kunstaktion\/!5991553\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/taz.de\/Palaestina-Protest-bei-Kunstaktion\/!5991553\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weitere Informationen hier:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Spiegel Online, 12.2.2024: <a href=\"https:\/\/archive.is\/YIDKi\">https:\/\/archive.is\/YIDKi<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>J\u00fcdisches Museum Frankfurt @jmfrankfurt.bsky.social, 14.2.2024: <a href=\"https:\/\/bsky.app\/profile\/jmfrankfurt.bsky.social\/post\/3klf7aovw7t24\">https:\/\/bsky.app\/profile\/jmfrankfurt.bsky.social\/post\/3klf7aovw7t24<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Journal Frankfurt, 15.2.2024: <a href=\"https:\/\/www.journal-frankfurt.de\/journal_news\/Politik-10\/Antisemitischer-Angriff-bei-Lesung-Solidaritaetslesung-fuer-Mirjam-Wenzel-in-Frankfurt-41969.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.journal-frankfurt.de\/journal_news\/Politik-10\/Antisemitischer-Angriff-bei-Lesung-Solidaritaetslesung-fuer-Mirjam-Wenzel-in-Frankfurt-41969.html  <\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Commentary, 13.2.2024: <a href=\"https:\/\/www.commentary.org\/seth-mandel\/the-israel-obsessed-art-world-devours-itself\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.commentary.org\/seth-mandel\/the-israel-obsessed-art-world-devours-itself\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Frankfurter Allgemeine, 19.2.2024: <a href=\"https:\/\/archive.ph\/2024.02.19-172054\/https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/mirjam-wenzel-ueber-hassreden-im-hamburger-bahnhof-19530908.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/archive.ph\/2024.02.19-172054\/https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/mirjam-wenzel-ueber-hassreden-im-hamburger-bahnhof-19530908.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu Tania Brugueras \u201eWhere Your Ideas Become Civic Actions (100 Hours Reading The Origins of Totalitarianism\u201c in einer Berliner Kunstinstitution. 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