{"id":3917,"date":"2023-10-31T21:53:09","date_gmt":"2023-10-31T20:53:09","guid":{"rendered":"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/?p=3917"},"modified":"2023-12-02T14:28:32","modified_gmt":"2023-12-02T13:28:32","slug":"walid-raad-die-theorie-muss-aufholen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/?p=3917","title":{"rendered":"Walid Raad. Die Theorie muss aufholen"},"content":{"rendered":"\n<p><em>\u201eBei der Erkundung verschiedener Artefakte in der Hamburger Kunsthalle habe ich mich gefragt, ob die von mir geschaffenen Kunstwerke und Geschichten aus dieser Welt oder von einem anderen Ort stammen.\u201c<\/em>&nbsp; So schreibt Walid Raad auf S. 24 seines begleitenden Booklets zur Ausstellung \u201e<a href=\"https:\/\/www.hamburger-kunsthalle.de\/ausstellungen\/walid-raad\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Cotton Under My Feet: The Hamburg Chapter<\/a>\u201c in der <a href=\"https:\/\/www.hamburger-kunsthalle.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Hamburger Kunsthalle<\/a>, das nicht zuf\u00e4llig dem Format eines begleitenden Programmhefts f\u00fcr ein Theaterst\u00fcck \u00e4hnelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbst dieses Zitat l\u00e4dt zu Spekulationen ein: War Walid Raad in Hamburg? Handelt es sich um Artefakte (in) der Hamburger Kunsthalle? Wurden die hier signifizierten Kunstwerke tats\u00e4chlich von Walid Raad geschaffen? Welche anderen Orte m\u00f6gen gemeint sein, von denen die Kunstwerke stammen k\u00f6nnten?<\/p>\n\n\n\n<p>Raad wurde laut Wikipedia und anderer Quellen im Netz 1967 in Chbanieh im Libanon geboren, lebt in USA und <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/cooper.edu\/art\/people\/walid-raad\" target=\"_blank\">lehrt<\/a> an der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/cooper.edu\/welcome\" target=\"_blank\">The Cooper Union<\/a> in New York. Auf seiner <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.walidraad.com\" target=\"_blank\">Webseite<\/a> gibt Raad neun unterschiedliche Biografien zu seiner Person an, darunter 4 Fotografien, ein Interview, drei klassische Biografien mit unterschiedlichen Namen, Geburtsorten und -zeiten sowie Behelfss\u00e4tze mit Freilassungen zur eigenen Verf\u00fcgung: &#8222;Walid Raad is an ______ and an ______ (______, ______).&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Seine Werke sind seit der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Documenta11\" target=\"_blank\">Documenta11<\/a>, sp\u00e4testens seit der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/DOCUMENTA_(13)\" target=\"_blank\">dOCUMENTA (13)<\/a> bekannt: Auf der Enwezor-documenta11 2002 erz\u00e4hlte er mit dem fiktionalen Kollektiv <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.theatlasgroup1989.org\" target=\"_blank\">The Atlas Group<\/a> die Gegenwartsgeschichte des <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Libanon\" target=\"_blank\">Libanons<\/a>, aufbauend auf dem Archiv der Atlas Group, das in drei unterschiedliche Kategorien von Akten gegliedert pr\u00e4sentiert wurde: &#8222;Typ A (verfasst), Typ FD (gefunden) und Typ AGP (Atlas Group Productions)&#8220;. <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.mdoll.eu\/publikationen_cc\/MDoll_Hostage.pdf\" target=\"_blank\">Das Archiv wies sich dar\u00fcber als eine Konstruktion aus<\/a>, die uneindeutig, oszillierend und anf\u00e4llig f\u00fcr Manipulationen durch zum Beispiel politische und geopolitische Interessen ist.  Auf der d13 realisierte er, gemeinsam mit anderen von ihm kreierten fiktionalen Personen mit \u201e<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/https:\/\/www.scratchingonthings.org\" target=\"_blank\">Scratching on Things I Could Disavow<\/a>\u201c ein Kunstprojekt \u00fcber die Geschichte der Kunst in der \u201earabischen Welt\u201c, das Raad startete, als 2007 in St\u00e4dten wie <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Abu_Dhabi\" target=\"_blank\">Abu Dhabi<\/a>, <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dubai\" target=\"_blank\">Dubai<\/a>, <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schardscha\" target=\"_blank\">Sharjah<\/a> etc. neue Kulturstiftungen, Galerien, Kunstschulen, Magazine, Messen, Biennalen, Museen und Fonds gegr\u00fcndet wurden. Er schlug vor, nun in &#8222;islamisch&#8220;, &#8222;modern&#8220; und &#8222;zeitgen\u00f6ssisch&#8220; zu klassifizieren. Allein die Tatsache, dass f\u00fcr Raads Werke verschiedene &#8222;Autoren&#8220; angegeben wurden und werden, stellt\/e die kanonischen Vorstellungen von K\u00fcnstlersingularit\u00e4t, Originalit\u00e4t, Wahrheit, Geschichte, Archiv und Dokumenten gr\u00fcndlich in Frage.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun also Hamburg: Im Anschluss an die beinahe <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.museothyssen.org\/en\/exhibitions\/walid-raad-cotton-under-my-feet\" target=\"_blank\">gleichnamige Ausstellung 2021\/22<\/a> f\u00fcr das <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.museothyssen.org\/en\" target=\"_blank\">Museum Thyssen-Bornemisza in Madrid<\/a> erweitert Raad diese Ausstellung um das \u201eHamburg Chapter\u201c. Sicher w\u00e4re es m\u00f6glich, an dieser Stelle das Textformat einer Ausstellungskritik fortzusetzen und den Plot zu erz\u00e4hlen, die Relationen nachzuzeichnen, den Sachgehalt in Faktentreue zu skizzieren. Stimmiger w\u00e4ren folgende Angaben:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Walid Raad: <\/strong>\u201e<strong>Cotton Under My Feet: The Hamburg Chapter<\/strong>\u201c, <strong>Handlung in drei Akten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. Akt:<\/strong> 1. Etage in der Lichtwark-Galerie der Hamburger Kunsthalle, Alte Meister, Raum 12 und 7<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Akt:<\/strong> Treppenhaus der Lichtwark-Galerie: Vor dem Eingang zum Kupferstichkabinett und Rotunde<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Akt:<\/strong> Erdgeschoss, Transparentes Museum, Raum 64, 61, 60 und 57<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2023_Raad01.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3918\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Akteur*innen:&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich (Walid Raad), K\u00fcnstler<\/p>\n\n\n\n<p>Baron Hans Heinrich Thyssen-Bornemisza, Industrieller, Kunstsammler<\/p>\n\n\n\n<p>Francesca Thyssen-Bornemisza, Tocher, Sammlerin<\/p>\n\n\n\n<p>Baroness Carmen Thyssen-Bornemisza, Ehefrau, Sammlerin<\/p>\n\n\n\n<p>Lamia Antonova, beste Restauratorin ihrer Generation, pal\u00e4stinensisch-sowjetischer Herkunft<\/p>\n\n\n\n<p>John Constable, K\u00fcnstler<\/p>\n\n\n\n<p>Caspar David Friedrich, K\u00fcnstler<\/p>\n\n\n\n<p>Eastman Johnson, K\u00fcnstler<\/p>\n\n\n\n<p>Martin Johnson Heade, K\u00fcnstler<\/p>\n\n\n\n<p>Gilbert Stuart, K\u00fcnstler<\/p>\n\n\n\n<p>Jalal Toufic, Schriftsteller<\/p>\n\n\n\n<p>Winslow Homer, K\u00fcnstler<\/p>\n\n\n\n<p>Andrew Crispo, Kunsth\u00e4ndler mit dunklem Geheimnis<\/p>\n\n\n\n<p>Samuel Morse, Erfinder des Telegrafen und Maler<\/p>\n\n\n\n<p>B\u00e9hague Sangusko, ein sog. Perserteppich, 16. Jahrhundert, 510 x 275 cm, Baumwolle, 21 kg schwer, gef\u00fchlt 1 Tonne, der schwerste Teppich der Welt, von Baron  Thyssen-Bornemisza 1992 der Kunsthalle Hamburg gestiftet, aufgrund seines Gewichts nicht ausstellbar<\/p>\n\n\n\n<p>verschiedene Gem\u00e4lde:<\/p>\n\n\n\n<p>u.a. 7 Gem\u00e4lde mit gemalten Wolken auf der R\u00fcckseite, vertraglich festgelegt, dass nur die R\u00fcckseite dieser Gem\u00e4lde betrachtet und als Fotografie gezeigt werden d\u00fcrften<\/p>\n\n\n\n<p>u.a. 23 amerikanische Gem\u00e4lde des 19. Jahrhunderts<\/p>\n\n\n\n<p>Fotoalbum der Innenr\u00e4ume der Villa Favorita in der Schweiz<\/p>\n\n\n\n<p>B\u00fccherbestand der Hamburger Kunsthalle zum Thema Vampirismus<\/p>\n\n\n\n<p>285 Engel<\/p>\n\n\n\n<p>10 Pokale aus der Gold- und Silbersammlung des Barons mit Gliederf\u00fc\u00dfern<\/p>\n\n\n\n<p>9 psycho-pathologische Zustandsberichte von Gem\u00e4lderahmen, erstellt von Lamia Antonova&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>TBA2, Thyssen-Bornemisza Art Contemporary in Madrid<\/p>\n\n\n\n<p>Hamburger Kunsthalle und das \u201eTransparente Museum\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2023_Raad03.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3919\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Aus diesen Akteur*innen spinnt Walid Raad eine nicht (oder kaum) verifizierbare komplexe und un\u00fcberschaubare Geschichte, die uns durch die Sammlungsr\u00e4ume des historischen Gr\u00fcndungsbaus der Hamburger Kunsthalle f\u00fchrt: Beginnend in der oberen Etage bei den Alten Meistern kombiniert Raad den Sammlungsbestand mit Schenkungen, Leihgaben (zum Beispiel aus dem Museum f\u00fcr Kunst und Gewerbe) und eigenen Werken, ohne dass eine eindeutige Zuordnung m\u00f6glich w\u00e4re, und f\u00fchrt uns durch das Geb\u00e4ude, das Treppenhaus, vorbei am Eingang des Kupferstichkabinetts, unterhalb der Deckenmalerei von Gerhard Merz, entlang an der Bleiskulptur \u201eDer Fluss\u201c von Maillol und Couturier von 1939\/43, durch die kuppelbekr\u00f6nte Rotunde mit ihren ionischen S\u00e4ulen bis in das \u201eTransparente Museum\u201c im Erdgeschoss. Raad erweitert\/e den Gang um eine tats\u00e4chliche und eine virtuelle <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/kampnagel.de\/produktionen\/walid-raad-cotton-under-my-feet-spielzeit-2023\" target=\"_blank\">Performance-Tour <\/a>per App durch seine Ausstellung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2023_Raad04.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3920\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Erz\u00e4hlt wird die Geschichte der Sammlung des Schweizer Unternehmers und Kunstsammlers <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hans_Heinrich_Thyssen-Bornemisza_de_K\u00e1szon\" target=\"_blank\">Hans Heinrich Thyssen-Bornemisza<\/a>, die dieser 1992 in Teilen der Kunsthalle Hamburg geschenkt haben soll. Erz\u00e4hlt wird deren Provenienzen und Konservierungen, Familiengeschichten und Finanzturbulenzen, eingebettet in historische Kontexte wie Sklaverei, Zuckerhandel, Kalter Krieg und Klimakrise.  <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"450\" height=\"600\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2023_Raad05.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3921\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"450\" height=\"600\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2023_Raad06.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3922\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Daher hie\u00dfe es weiter:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Konzept: Walid Raad<\/p>\n\n\n\n<p>Regie: Walid Raad<\/p>\n\n\n\n<p>Autor*innen: Walid Raad, in Zusammenarbeit mit Petra Roettig, Leona Marie Ahrens, Selvi G\u00f6ktepe<\/p>\n\n\n\n<p>Kuration: Petra Roettig, Leona Marie Ahrens, Selvi G\u00f6ktepe&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>B\u00fchne: Hamburger Kunsthalle, in Zusammenarbeit mit Walid Raad<\/p>\n\n\n\n<p>Dramaturgie: Walid Raad, in Zusammenarbeit mit Hamburger Kunsthalle<\/p>\n\n\n\n<p>Produktion: Hamburger Kunsthalle, in Kooperation mit Kampnagel Sommerfest<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2023_Raad07.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3923\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2023_Raad08.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3924\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Raad gibt damit einen museologisch-performativen Ausblick auf das, was Museum auch sein kann: Szenisch kuratierte und aufbereitete Verwicklungen von Museumssammlungen und ihren Zeit-, Finanz- und pers\u00f6nlichen Kontextgeschichten, kombiniert mit konkreten Situiertheiten und Ortsspezifizit\u00e4ten. <\/p>\n\n\n\n<p>Im \u201eTransparenten Museum\u201c geht es an der kanonischen <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=f26NY2xciKk\" target=\"_blank\">Videodokumentation<\/a> Andrea Frasers vorbei, die 1989 mit ihrem \u201eMuseum Highlights: A Gallery Talk\u201c im Philadelphia Museum of Art als Museumsf\u00fchrerin Jane Castleton auf einem Rundgang durch das Museum die Operationsweise des Museums sowie die Interrelationen zwischen Klasse, Geschmack, Habitus, Philanthropie und \u00f6ffentlicher Politik freilegte.  Raad trifft eine andere konzeptionelle Entscheidung: Er dekonstruiert nicht die Mechanismen, die Sprache und den Habitus des White Cube, er verstrickt die durch die Institutionskritik dekonstruierten Konstituierungsfaktoren des White Cube zu einer Konstruktion, die sich der bisher kunsttheoretisch erarbeiteten Intelligibilit\u00e4t entzieht. K\u00fcnstlersingularit\u00e4t, Originalit\u00e4t, Wahrheit, Geschichte, Archiv und Dokumente sind over, die Theorie muss aufholen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1920\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2023_Raad09-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3925\" srcset=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2023_Raad09-scaled.jpg 2560w, https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2023_Raad09-768x576.jpg 768w, https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2023_Raad09-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2023_Raad09-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/IMG2023_Raad10.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3927\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Urauff\u00fchrung: 10.08.2023<\/p>\n\n\n\n<p>Laufzeit: bis 12.11.2023<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/kampnagel.de\/produktionen\/walid-raad-cotton-under-my-feet-spielzeit-2023\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Performances-Tour mit Walid Raad<\/a>: 16 Termine im August und jeweils 6 Termine im September, Oktober und November 2023 <\/p>\n\n\n\n<p>Artist Talk: 9.11.2023, 19 Uhr&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Weiteres Bildmaterial <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/kampnagel.de\/produktionen\/walid-raad-cotton-under-my-feet-spielzeit-2023\" target=\"_blank\">&gt;&gt;<\/a><\/p>\n\n\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/2a4fc5e4316445fd87b69e8ca2692242\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eBei der Erkundung verschiedener Artefakte in der Hamburger Kunsthalle habe ich mich gefragt, ob die von mir geschaffenen Kunstwerke und Geschichten aus dieser Welt oder von einem anderen Ort stammen.\u201c&nbsp; So schreibt Walid Raad auf S. 24 seines begleitenden Booklets zur Ausstellung \u201eCotton Under My Feet: The Hamburg Chapter\u201c in der Hamburger Kunsthalle, das nicht &hellip; <a href=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/?p=3917\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Walid Raad. 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