{"id":3451,"date":"2021-05-01T12:31:21","date_gmt":"2021-05-01T11:31:21","guid":{"rendered":"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/?p=3451"},"modified":"2021-06-16T13:42:00","modified_gmt":"2021-06-16T12:42:00","slug":"rirkrit-ernst-und-die-balkone","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/?p=3451","title":{"rendered":"Rirkrit, Ernst und die Balkone"},"content":{"rendered":"\n<p>Teil 2 von \u201e<a href=\"https:\/\/www.diebalkone.net\">Die Balkone<\/a>\u201c startete am gestrigen Freitag, 30.4.2021. Nachdem dieses Format 2020, wenige Woche nach dem Beginn der COVID-19-Pandemie, von den beiden Public Art-Kuratorinnen <a href=\"https:\/\/www.udk-berlin.de\/forschung\/graduiertenschule\/team-kontakt\/oevuel-oe-durmusoglu\/\">\u00d6v\u00fcl \u00d6. Durmusoglu<\/a> und <a href=\"https:\/\/raumexperimente.net\/de\/participant\/joanna-warsza\/\">Joanna Warsza<\/a> ohne Budget ins Leben <a href=\"https:\/\/www.udk-berlin.de\/forschung\/graduiertenschule\/aktuelles-archiv\/archiv\/2020\/die-balkone-life-art-pandemic-and-proximity\/\">gerufen<\/a> wurde, findet \u201eDie Balkone\u201c nun schon das 2. Mal und in \u00e4hnlicher personeller <a href=\"https:\/\/www.diebalkone.net\">Beteiligung<\/a> statt \u2013 diesmal aber zeitlich parallel zum <a href=\"https:\/\/www.gallery-weekend-berlin.de\">Berliner Gallery Weekend<\/a> und vom <a href=\"https:\/\/hauptstadtkulturfonds.berlin.de\">Hauptstadtkulturfonds<\/a> unterst\u00fctzt. W\u00e4hrenddessen wird das Leben noch immer von der Pandemie bestimmt und die Ausnahme ist l\u00e4ngst zur Regel geworden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Durmusoglu und Warsza entdeckten w\u00e4hrend des 1. Lockdowns die Balkone als zugleich private wie \u00f6ffentliche Orte, als Schwellen und \u201eTerrassen der Offenheit und Hoffnung\u201c, um genau hier und hierdurch kuratorische Begegnungen zu initieren. Sie luden im Prenzlauer Berg lebende K\u00fcnstler*innen, Kurator*innen, Schriftsteller*innen, Architekt*innen und Choreograph*innen ein, um in ihrer Nachbarschaft erstens Gemeinschaftlichkeit und zweitens \u00d6ffentlichkeit herzustellen \u2013 beides drohte durch die isolierenden Lockdown-Ma\u00dfnahmen abhanden zu kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend Teil 1 der Kunstaktion im halb-\u00f6ffentlichen, halb-privaten Bereich der Balkone noch zeitspezifisch mit \u201eLife, art, pandemic, proximity in windows&amp;balconies\u201c benannt wurde, lautet der Untertitel der diesj\u00e4hrigen Aktion \u201eScratching the Surface\u201c. Diesmal geht es um Ortsspezifizit\u00e4ten in Form von Gentrifizierungsprozessen im Prenzlauer Berg, von verteidigten Orte wie das Ernst-Th\u00e4lmann-Denkmal und von (kunst-)historischen Orte wie die fr\u00fchere Berliner Wohung des Performancek\u00fcnstlers <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rirkrit_Tiravanija\">Rirkrit Tiravanija<\/a>, die nun im Rahmen von \u201eDie Balkone\u201c als K\u00fcnstlerarchiv zu Be-\/Deutung gelangen soll:<\/p>\n\n\n\n<p>Tiravanija hatte hier zwischen 1998 und 2004 neben New York und Chiang Mai eine seiner nomadischen Residenzen, auch hier fanden in-situ einige seiner Essen und Treffen mit K\u00fcnstlerkolleg*innen statt: Seit den 1990er Jahren besteht ein Teil seiner k\u00fcnstlerischen Arbeit darin, Besucher*innen seiner Austellungen zu bekochen und provisorische Situationen f\u00fcr ein gemeinsames Essen herzustellen. W\u00e4hrend Tiravanija mit seinen \u201eFood Pieces\u201c in Galerien und Ausstellungsh\u00e4usern \u201ePrivates\u201c \u00f6ffentlich performierte und damit auch den Disziplinierungsrahmen White Cube strapazierte, f\u00fcgen die beiden Kuratorinnen mit einem \u201eprivaten\u201c Ort in der Greifswalder Stra\u00dfe, an dem Tiravanija seine legend\u00e4re Tom Kha Soup gekocht haben soll, der Tiravanija-Rezeption einen weiteren (deutungspotenten) Baustein hinzu. Ein 20-Liter-Topf auf dem Herd in der K\u00fcche soll Tiravanija in der Wohnung zur\u00fcckgelassen haben, das Rezept der Tom Kha Soup wird den heutigen Besucher*innen als Schwarz-Weiss-Kopie \u00fcberreicht.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"280\" height=\"399\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2021_Balkone05-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3481\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"280\" height=\"400\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2021_Balkone04-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3482\"\/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Der am Erker-Fenster platzierte, digitalisierte 8mm Film \u201eGreifswalder Strasse\u201c von Tiravanija zeigt gr\u00f6\u00dftenteils Schwarz-weiss-Aufnahmen des st\u00e4dtischen Lebens 1998 um das Ernst-Th\u00e4lmann-Denkmal, das sich schr\u00e4g gegen\u00fcber befindet. Hierdurch \u00fcberschneiden sich kuratorisch klug positioniert die Blicke der Ausstellungsbesucher*innen heute einerseits mit Tiravanijas fr\u00fcheren Blicken, andererseits mit malerischen Rezeptionen des Denkmals von Timur Celik, der das Denkmal auf mattem Grau in hyperrealistisch, aber doch verschwommener Malweise auf ungerahmter Leinwand portr\u00e4tiert und mit Stahln\u00e4geln an die rauhe Wohnungswand geheftet hat.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"337\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2021_Balkone01.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3468\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"337\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2021_Balkone02.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3469\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Video, Denkmal, Leinwand, alles platziert in Tiravanijas ehemaliger Wohnung, nun zu einem (kunst-)\u00f6ffentlichen Ort transformiert \u2013 f\u00fcr die Besucher*innen ergibt sich hiermit (und mit weiteren, selten oder nie gezeigten Arbeiten, die f\u00fcr \u201eDie Balkone\u201c in der Wohnung installiert wurden, z.B. der Film \u201eEva and Ulrike\u201c (1998), der die Kunstrestauratorin Eva Wein, mit der Tiravanija die Wohnung teilte, und ihre Schwester Ulrike genius loci beim Kammerkonzert zeigt, ebenso Videos aus Tiravanijas Residenzen in NY und Chiang Mai) eine anregend zu dekonstruierende \u00dcberschneidung von Zeiten, Blicken, Orten, Ost\/West, Bedeutungsschichten, Zuweisungen etc. Hier wird in Zusammenarbeit mit J\u00f6rn Schafaff, dem Leiter des Rirkrit-Tiravanija-Archivs in Berlin, installativ und kuratorisch die Wohnung als ein Archiv entfaltet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"337\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2021_Balkone03.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3470\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>An dem sich schr\u00e4g gegen\u00fcber befindlichen, \u00f6ffentlichen und politisch prek\u00e4ren <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ernst-Th\u00e4lmann-Denkmal_(Berlin)\">Denkmal Ernst Th\u00e4lmanns<\/a>, bei dem es sich seit 2014 unter Denkmalschutz gestellt um eines der wenigen erhaltenen DDR-Denkm\u00e4ler handelt, fand gestern Nachmittag die Vernissage von \u201eDie Balkone\u201c und der Start der laufenden Aktion \u201eComplaints to Ernst, Ongoing\u201c von Sam Durant und Ana Prvacki statt: Bezogen auf die Idee der Seifenkiste oder des Z\u00f3calo als improvisierte Plateaus, die der \u00f6ffentlichen Rede dienten, l\u00e4dt \u201eComplaints to Ernst, Ongoing\u201c ein, der Kolossalstatue Th\u00e4lmanns mit Megaphonen seine\/ihre Sorgen oder Beschwerden mitzuteilen. Aus einer \u00f6ffentlichen Geste wird dabei unvermutet inmitten eines Publikums und am Rande der stark befahrenden Greifwalder Stra\u00dfe eine leise, intime Zweier-Situation zwischen dem\/der Klagenden und dem Denkmal.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"337\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2021_Balkone06.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3471\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>S\u00fcdlich des Th\u00e4lmann-Denkmals Richtung Mitte befinden sich um die Greifswalder Stra\u00dfe herum verteilt etwa 40 Balkone, nach denen das Gesamtprojekt benannt wurde. Manchmal existieren konkrete Hinweise auf die Autorenschaft, manchmal kann man* nicht sicher sein, ob es sich um eine Arbeit im Rahmen der Balkon-Ausstellung handelt und manchmal sch\u00e4rfen sie den Blick auf Graffitis oder andere Stellungnahmen im Stadtraum. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"337\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2021_Balkone07.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3473\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>So pendelt aus einem Balkon ein Vogelk\u00e4fig, in dem Adam Broomberg mehrere Utensilien eingeschlossen hat: die Z\u00e4hne seiner Gro\u00dfmutter, die den Holocaust \u00fcberlebt hat, ein Knochen seines Hundes Olly aus Kindertagen, das geschenkte Skellett eines Seepferdchens, eine Armbanduhr mit dem Portr\u00e4t von Sadam Hussein und eine Schachtel Antidepressiva, dazu ein Zettel, der diese Bestandteile auflistet. Eyse Erkmen hat mit \u201eLonesome George\u201c eine kleine Bronzeskulptur des letzten Exemplars der mittlerweile ausgestorbenen hawaiianischen Baumschnecke (Achatinella apexfulva) 1:1 gefertigt, die von Eva Scharrer an einem Baum in einem Hinterhof platziert wurde und von einer Studierenden der Wei\u00dfensee Kunsthochschule bewacht wird. Daher hei\u00dft die Arbeit auch paradox formuliert \u201eLonesome George (with guard)\u201c. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"280\" height=\"400\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2021_Balkone15.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3484\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"280\" height=\"400\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2021_Balkone14.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3485\"\/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Pinar Ogrenci l\u00e4sst einen scharz-wei\u00dfen Stoffdruck mit dem Bild der Kommunalpolitikerin und Widerstandsk\u00e4mpferin <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ella_Kay\">Ella Kay<\/a> von einem Balkon in der Winsstra\u00dfe flattern, um daran zu erinnern, dass diese Stra\u00dfe vor 1933 nach Kay benannt war.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"280\" height=\"400\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2021_Balkone16-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3491\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"280\" height=\"400\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2021_Balkone09-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3492\"\/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Christine W\u00fcrmell montiert schwarz-weiss verschiedene Zeichen der Friedensbewegungen der 1980er Jahre sowohl in der DDR als auch in der BRD, von der Friedenstaube in unterschiedlichen Versionen \u00fcber das Friedensbanner Stop the Arms Race hin zu Schwerter zu Pflugscharen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"337\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2021_Balkone10.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3477\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>David Rych referenziert mit \u201eUntitled (Our Time)\u201c die Arbeit \u201eUntitled (Perfect Lovers)\u201c von F\u00e9lix Gonz\u00e1lez-Torres, mit dem dieser 1991 die noch verbleibende gemeinsame Lebenszeit mit seinem an AIDS erkrankten Partner Ross Laycock thematisierte. 2021 h\u00e4ngen jetzt die beiden Uhren, durch die Tektonik der Fassade vorgegeben, in (epidemischer) Distanz.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"337\" src=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2021_Balkone11.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3475\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>In jedem einzelnen Fall werden die Balkone durch die rezeptorischen Blicke eines sich hier nomadisch, fragmentarisch und mobil konstituierenden Kunstpublikums aus einer tendentiell privaten Zur\u00fcckhaltung herausgerissen und sind damit Akteur potentieller Vergemeinschaftungsprozesse. Gleiches gilt f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Raum: Dieser weitet sich \u00fcber die rezeptorischen Blicke des Kunstpublikums auf die Kunstwerke als Mittlungen in Privatheiten\/Privates, zum Beispiel wer wo wie wohnt. Die Ausstellungsreihe \u201eDie Balkone\u201c, die mittlerweile auch an anderen Orten wie in Kreuzberg, in Paris, Stockholm, Santiago de Chile, S\u00e3o Paulo und Taipeh stattfindet, hat damit das Potential, zusammen mit den anderen Bausteinen der Ausstellung die Fragen zu verhandeln, was Privates\/Privatheit\/Privatisieren ist, wie \u00d6ffentlichkeit\/en entstehen, was Kunst <em>im<\/em> \u00f6ffentlichen Raum heute (auch im Vergleich zu fr\u00fcheren Konzepten) bedeutet und was Kunst <em>als<\/em> \u00f6ffentlicher Raum in Gang zu setzen in der Lage ist. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zu sehen bis Sonntag, 2. Mai 2021, 19 Uhr.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/a88f12d6ef624680b1a7efd6d31cb6af\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Teil 2 von \u201eDie Balkone\u201c startete am gestrigen Freitag, 30.4.2021. Nachdem dieses Format 2020, wenige Woche nach dem Beginn der COVID-19-Pandemie, von den beiden Public Art-Kuratorinnen \u00d6v\u00fcl \u00d6. Durmusoglu und Joanna Warsza ohne Budget ins Leben gerufen wurde, findet \u201eDie Balkone\u201c nun schon das 2. 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