{"id":2511,"date":"2017-09-18T22:23:32","date_gmt":"2017-09-18T21:23:32","guid":{"rendered":"http:\/\/artlabor.eyes2k.net\/?p=2511"},"modified":"2021-06-16T14:17:51","modified_gmt":"2021-06-16T13:17:51","slug":"ortsspezifische-klangarchitekturen-in-progress","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/?p=2511","title":{"rendered":"Ortsspezifische Klangarchitekturen in progress"},"content":{"rendered":"<p>1610 publizierte Monteverdi seine \u201eVespro della Beata Vergine\u201c (Marienvesper) gemeinsam mit der \u201eMissa in illo tempore\u201c unter dem Titel \u201eSanctissimae Virgini Missa\u2026\u201c, in deutschsprachiger \u00dcbersetzung: \u201eMesse der Heiligsten Jungfrau zu sechs Stimmen f\u00fcr Kirchch\u00f6re und Vesper f\u00fcr mehrere Stimmen mit einigen geistlichen Ges\u00e4ngen f\u00fcr Kapellen oder F\u00fcrstengem\u00e4cher geeignet\u201c, und widmete sie Papst Paul V.<\/p>\n<p>2017 trifft <a href=\"https:\/\/www.rias-kammerchor.de\/ueber-uns\/dirigenten\/justin-doyle\/index_ger.html\">Justin Doyle<\/a> f\u00fcr sein Antrittskonzert als Chefdirigent und k\u00fcnstlerischer Leiter des <a href=\"https:\/\/www.rias-kammerchor.de\">RIAS Kammerchor Berlin<\/a>&nbsp;im Rahmen des<a href=\"https:\/\/www.berlinerfestspiele.de\/de\/aktuell\/festivals\/musikfest_berlin\/ueber_festival_mfb\/aktuell_mfb\/start.php\"> Musikfests Berlin<\/a> drei grundlegende Entscheidungen:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2513\" src=\"http:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2017_Doyle_Antritt_2.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\"\/><em>\u00a9 Matthias Heyde, 2017.<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>(I) Wie auf dem Deckblatt explizit im Titel erw\u00e4hnt, eignet sich laut Urheber die Werksammlung sowohl f\u00fcr sakrale als auch f\u00fcr profane Bauten. Doyle entscheidet, die eine Komposition im noch jungen Pierre Boulez Saal und die andere in der nachbarschaftlichen St. Hedwigs-Kathedrale aufzuf\u00fchren. Zwar trennen beide Bauten nur 60 Jahre in ihrem Entstehungsdatum, allerdings sind ihre Funktionszuordnungen eindeutig: Der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pierre-Boulez-Saal\">Pierre Boulez Saal<\/a> ist der von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Frank_Gehry\">Frank Gehry<\/a> entworfene Kammermusik-Saal der 2015 gegr\u00fcndeten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Barenboim-Said-Akademie\">Barenboim-Said-Akademie<\/a>, die Stipendiaten aus den L\u00e4ndern des Nahen Ostens ausbildet. Untergebracht ist die Akademie wie auch der Saal in einem mehrgeschossigen, fr\u00fcheren Magazingeb\u00e4ude der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Staatsoper_Unter_den_Linden\">Staatsoper Unter den Linden<\/a> und strukturiert sich als ein quaderf\u00f6rmiger Saal mit einem ovalen, schwebenden Rang. Die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/St.-Hedwigs-Kathedrale\">St. Hedwigs-Kathedrale<\/a> am <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bebelplatz\">Bebelplatz<\/a> ist die Bischofskirche des Erzbistums Berlin. Der Rundbau mit Kuppel nach Pl\u00e4nen von von Knobelsdorff und Legeay wurde zwischen 1747 und 1773 nach dem Vorbild des Pantheons in Rom errichtet und nach seiner Zerst\u00f6rung 1943 in den 1950er Jahren wieder aufgebaut. W\u00e4hrend es sich bei der einen Architektur um einen Sakralbau handelt, f\u00e4llt die Zuordnung der anderen Architektur doch nicht ganz so einfach: Wird hier nicht dem Humanismus gehuldigt? <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Edward_Said\">Edward Said<\/a>, US-amerikanischer Literaturtheoretiker pal\u00e4stinensischer Herkunft und einer der beiden Namensgeber der Akademie, publizierte 1978 mit dem diskursanalytischen \u201eOrientalism\u201c eines der Gr\u00fcndungsdokumente der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Postkolonialismus\">Postcolonial Studies<\/a>, deren erste Generation (Edward Said, Homi K. Bhabha, Stuart Hall und Gayatri C. Spivak) an den Narrativen Emanzipation und Aufkl\u00e4rung festhielt.<\/p>\n<p>(II) Wie die Grenzen zwischen profaner und sakraler Architektur flie\u00dfen, so sind auch die Grenzen zwischen weltlicher und geistlicher Musik uneindeutig \u2013 trotz p\u00e4pstlicher Widmung, die die Forschung annehmen l\u00e4sst, dass Monteverdi sich nach 20 Arbeitsjahren in Mantua nun f\u00fcr eine Anstellung in Rom interessiert haben k\u00f6nnte: Doyle entscheidet, die mittlerweile popul\u00e4re <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marienvesper_(Monteverdi)\">Marienvesper<\/a> mit der weniger bekannten, etwa 40-min\u00fctigen Missa aufzuf\u00fchren \u2013 beide, darauf verweist das Titelblatt, k\u00f6nnen auch unabh\u00e4ngig von liturgischen Eins\u00e4tzen in f\u00fcrstlichen Gem\u00e4chern (&#8222;cubicula&#8220;) gesungen werden. W\u00e4hrend die Vesper zur Marienverehrung viele Gemeinsamkeiten mit der Opernmusik Monteverdis aufweist und Monteverdi den kanonisierten Aufbau einer Vesper mit Concerti im monodisch-konzertanten Stil (gespielt von der <a href=\"https:\/\/www.capella-de-la-torre.de\">Capella de la Torre<\/a> unter Leitung von Katharina B\u00e4uml) anreichert, ist die Missa im \u201estile antico\u201c, also in der traditionellen Technik in einem polyphonen, strengen Stil komponiert. Die Messvertonung wird in St. Hedwig aufgef\u00fchrt (an einem Freitagabend nach der Messe und an einem Samstagnachmittag vor der Messe), die Vespermusik im Kammermusiksaal, der eine Auff\u00fchrungsabend startet mit der einen, der andere mit der anderen. Und so wird der Fanfareneinzug der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zink_(Musik)\">Zinken<\/a>, die Toccata aus Monteverdis <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/L\u2019Orfeo\">\u201eL\u2019Orfeo\u201c<\/a> von 1607, die Boyle der Missa vorweg gestellt hat, mal zur Overt\u00fcre des gesamten Abends, deren Motiv sich \u00fcber die Missa hinweg bis in die Marienvesper zieht, mal wird sie zu einem&nbsp;komprimierenden Intermezzo zwischen den beiden Kompositionen.<\/p>\n<p>(III) Wie die Reihenfolge der Anordnung variiert, so ist auch die Auswahl, der Aufbau und die Reihenfolge dynamisch. Doyle entscheidet, den kanonisierten Aufbau der Marienvesper (Invitatorium, f\u00fcnf Psalme, ein Hymnus und ein Magnificat) in traditioneller Kompositionstechnik nicht nur wie Monteverdi mit vier zwischen den Psalmen eingef\u00fcgten Concerti aufzuf\u00fchren, sondern zus\u00e4tzlich um Instrumentalst\u00fccke zu erweitern, die nicht Teil der \u00dcberlieferung sind. Hierbei handelt es sich um Kompositionen von Zeitgenossen und Kollegen Monteverdis, von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Salamone_Rossi\">Salamone Rossi<\/a> (vom Hof in Mantua) und von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Biagio_Marini\">Biagio Marini<\/a> (vom Markusdom in Venedig). Und so ist auch die Missa und ihre f\u00fcnf Ordinariumss\u00e4tze (Introitus, Kyrie, Gloria, Sanctus, Agnus Dei) unter anderem um die Toccata aus \u201eL\u2019Orfeo\u201c wie auch um eine Sinfonia von Rossi erg\u00e4nzt. Doyle nimmt damit eine Positionierung hinsichtlich der Diskussionen in der Forschung vor, die in Frage stellt, ob es sich bei der Marienvesper um ein abgeschlossenes Gesamtwerk mit einer definierten Reihenfolge handelt. Monteverdis Entscheidung, im Originaldruck von 1601 nicht nur zwei M\u00f6glichkeiten zur Auff\u00fchrung der Vesper (mit Instrumenten oder mit einem begleitenden Generalbass), sondern auch zwei Versionen des Magnificats (mit Instrumentalbegleitung oder mit Orgelcontinuo) anzubieten, l\u00e4sst vermuten, dass auch er nicht ein geschlossenes, zusammenh\u00e4ngendes und unver\u00e4nderliches Werk konzipierte, sondern vielmehr ein, wie man heute formulieren w\u00fcrde, Work in progress oder (mit <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Umberto_Eco\">Umberto Eco<\/a>, 1973) ein offenes Kunstwerk, ein &#8222;opera aperta&#8220;. Dieses tr\u00e4gt, mit <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Michel_Foucault\">Michel Foucaults<\/a> Ausf\u00fchrungen zu <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Was_ist_ein_Autor%3F\">&#8222;Was ist ein Autor?&#8220; von 1969<\/a>, eine Reihe von Zeichen, um es einem eindeutigen Autor, hier einem Urheber bzw. Komponisten zuzuweisen. In der Grammatik sind es Personalpronomen, Adverbien der Zeit und des Ortes oder auch Verbkonjugationen, bei Monteverdi sind es Melodienlinien, Echoanmutungen oder auch das Zinken-Ritornell.<\/p>\n<p>Dieser Work in progress nun findet sich auch in der Entscheidung wieder, den Ort zu wechseln und wie in einem Prozessionszug zu abendlicher Zeit keine hundert Meter durch Berlins Mitte und ihre Kulissen, Geschichten und Gegenw\u00e4rtigkeiten zu flanieren, flankiert vom <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bebelplatz\">Bebel-Platz<\/a>, der Ort der B\u00fccherverbrennung 1933, an die&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Micha_Ullman\">Micha Ullmans<\/a>&nbsp;unterirdisches&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Denkmal_zur_Erinnerung_an_die_B%C3%BCcherverbrennung\">Denkmal der leeren B\u00fccherregale<\/a>&nbsp;aus Beton erinnert, der Staatsoper Unter den Linden, die wie auch Schinkels <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friedrichswerdersche_Kirche\">Friedrichswerdersche Kirche<\/a>, j\u00fcngst in die Schlagzeilen des Berliner Missmanagments und der stadtplanerischen Fehlentscheidungen geraten sind. Der Work in progress findet sich aber auch innerhalb der zwei Lokationen wieder, wenn beide R\u00e4ume durch Bewegungen, Wanderungen, Platz- und Gruppierungswechsel der Solisten und Musiker akustisch durchschritten und vermessen werden. Oder wenn die R\u00e4ume durch Auf- und Zerteilungen sowie durch ihre ortsspezifischen Besonderheiten in Architektur, Material und Einrichtung zu Klangk\u00f6rpern performiert werden. Oder wenn der RIAS Kammerchor aus der Unterkirche von St. Hedwig (die nach den k\u00fcnftigen Neugestaltungspl\u00e4nen geschlossen werden soll) steigt und dazu den&nbsp;der Messe vorangestellten gregorianischen Introitus auff\u00fchrt. Oder wenn die Capella de la Torre ihrem Namen entsprechend die Tocata aus &#8222;L\u2019Orfeo&#8220; von der Empore der Kathedrale herab spielen. Oder wenn die Gesangs- und Instrumentalsolisten im Kammermusiksaal in unterschiedlichsten Stimm- und Instrumentalkombinationen ihre r\u00e4umlichen Positionen in Parkett und Empore wechseln, um Wechselges\u00e4nge zwischen den Saalstandorten in Gang zu setzen und klangliche Resonanzen, Schwingungen und Nachhall des Saales zu erkunden. Oder wenn Justin Doyle mit ganzem K\u00f6rpereinsatz und lustvollen Bewegungen Geschwindigkeiten, Lautst\u00e4rken, Dynamiken, Zeitverschiebungen und Expressionen von Chor und Orchester dirigiert und diese beinahe t\u00e4nzerische K\u00f6rperlichkeit in der r\u00e4umlichen N\u00e4he und akustischen Zwischenintimit\u00e4t des Pierre Boulez Saals anders rezipiert werden muss als unter der Kuppel der Kathedrale.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2514\" src=\"http:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2017_Doyle_Antritt_1.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\"\/><br \/>\n<em>\u00a9 Matthias Heyde, 2017.<\/em><\/p>\n<p>So entstehen ortsspezifische (site-specific) Klangarchitekturen, die auf ihre Formen, Geometrien, Materialien, sozialen Bez\u00fcge und Funktionen hinweisen und die nachbarschaftlichen Verh\u00e4ltnisse herausarbeiten. Hier werden zus\u00e4tzlich in Folge der Ortsspezifizit\u00e4t klanglich, musikalisch, musikhistorisch, architektonisch und liturgisch humanistische, aufkl\u00e4rerische und emanzipatorische Ideale verehrend, aber nicht konservierend performiert. Mit Lust, Freude und Beweglichkeit wird experimentiert und aktualisiert und werden mit Said (zeitliche, r\u00e4umliche, mentale, kognitive\u2026) Zwischenr\u00e4ume (Bhabha: &#8222;Third Spaces&#8220;) aufgesto\u00dfen, die intermedi\u00e4r bisherige Oppositionen au\u00dfer Kraft zu setzen in der Lage sind&nbsp;und auf Differenzen und Hybridit\u00e4ten abzielen. Ein kontrapunktisches Schreiben\/Lesen, wie es Said in seinen Texten praktiziert, geht von der Annahme aus, dass Geschichte niemals nur aus einer Perspektive erz\u00e4hlt werden kann, sondern immer polyphon zu denken&nbsp;ist. Insofern kann die Auff\u00fchrung von Marienvesper und Missa auch als eine sowohl musikalisch als auch architektonisch kontrapunktische Auff\u00fchrungstechnik verstanden werden, mit der Doyle seinen Beitrag zu aktuellen Forschungsdebatten in den Musikwissenschaften, aber auch in den Politikwissenschaften oder den Postcolonial Studies leistet. Hier kann und sollte weitergearbeitet werden\u2026<\/p>\n<p>Solisten: Dorothee Mields (Sopran), Hannah Morrison (Sopran), Thomas Hobbs (Tenor), Andrew Staples (Tenor), Volker Arndt (Tenor), Andrew Redmond (Bass), Stefan Drexlmeier (Bass)<\/p>\n<p>Die Marienvesper&nbsp;ist&nbsp;am 23.9.2017, ab 20 Uhr via <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\">Deutschlandfunk Kultur<\/a> zu h\u00f6ren. Im Anschluss folgt ein Gespr\u00e4ch zwischen&nbsp;Justin Doyle und Ruth Jarre.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/e37c9ad0032b4a7d83bf636337e9fb84\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1610 publizierte Monteverdi seine \u201eVespro della Beata Vergine\u201c (Marienvesper) gemeinsam mit der \u201eMissa in illo tempore\u201c unter dem Titel \u201eSanctissimae Virgini Missa\u2026\u201c, in deutschsprachiger \u00dcbersetzung: \u201eMesse der Heiligsten Jungfrau zu sechs Stimmen f\u00fcr Kirchch\u00f6re und Vesper f\u00fcr mehrere Stimmen mit einigen geistlichen Ges\u00e4ngen f\u00fcr Kapellen oder F\u00fcrstengem\u00e4cher geeignet\u201c, und widmete sie Papst Paul V. 2017 &hellip; <a href=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/?p=2511\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Ortsspezifische Klangarchitekturen in progress<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,6,4],"tags":[320,319,315,308,317,316,318],"class_list":["post-2511","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-artallgemein","category-artordnung","category-artservice","tag-barenboim-said-akademie","tag-capella-de-la-torre","tag-justin-doyle","tag-monteverdi","tag-pierre-boulez-saal","tag-rias-kammerchor","tag-st-hedwig-kathedrale"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2511","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2511"}],"version-history":[{"count":23,"href":"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2511\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3584,"href":"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2511\/revisions\/3584"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2511"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2511"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2511"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}