{"id":2192,"date":"2016-02-03T17:30:53","date_gmt":"2016-02-03T16:30:53","guid":{"rendered":"http:\/\/artlabor.eyes2k.net\/?p=2192"},"modified":"2021-06-16T14:25:04","modified_gmt":"2021-06-16T13:25:04","slug":"was-der-voelkermord-in-ruanda-mit-beethoven-zu-tun-hat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/?p=2192","title":{"rendered":"Was der V\u00f6lkermord in Ruanda mit Beethoven zu tun hat"},"content":{"rendered":"<p>Wir? Mitleid? Mit den aus Syrien Fliehenden? Mit im Mittelmeer Ertrinkenden? Mit Toten durch Selbstmordanschl\u00e4ge in Afghanistan oder dem Irak? Mit Opfern von Massakern in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V\u00f6lkermord_in_Ruanda\">Ruanda (1994)<\/a> oder&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Massaker_von_Srebrenica\">Srebrenica (1995)<\/a>? Mit Hungertoten in der eingekesselten Stadt <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Madaya_(Syrien)\">Madaja (2016)<\/a>? Wir? Die wir Maschinengewehre <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutscher_R\u00fcstungsexport\">liefern<\/a>, mit denen get\u00f6tet wird? Die wir <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Textilindustrie_in_Bangladesch\">Arbeitskraft<\/a> und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Coltan\">Bodensch\u00e4tze<\/a> ausbeuten, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Abfall#Abfallaufkommen\">M\u00fcll<\/a> und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Globale_Erw\u00e4rmung\">Erderw\u00e4rmung<\/a> hinterlassen? Die wir Schutzsuchende auf dem Seeweg nach Europa <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=CRAmCO2ilrg\">nicht auf die F\u00e4hren oder Kreuzfahrtschiffe<\/a> nehmen, sondern in fahrunt\u00fcchtigen Booten ihrem Schicksal \u00fcberlassen?<\/p>\n<p>Um zu dieser Bruchstelle im Text zu gelangen, l\u00e4sst Autor und Regisseur <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Milo_Rau\">Milo Rau<\/a> in seinem St\u00fcck &#8222;<a href=\"https:\/\/www.schaubuehne.de\/de\/produktionen\/mitleid-die-geschichte-des-maschinengewehrs.html\">Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs<\/a>&#8220; an der <a href=\"https:\/\/www.schaubuehne.de\/\">Berliner Schaub\u00fchne<\/a> die Schauspielerin <a href=\"https:\/\/www.schaubuehne.de\/de\/personen\/ursina-lardi.html\">Ursina Lardi<\/a> zun\u00e4chst eine lange Stunde \u00fcber &#8222;ihr&#8220; Engagement&nbsp;in der NGO &#8222;Teachers in conflict&#8220; im Kongo erz\u00e4hlen, zeitgleich zu dem&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V\u00f6lkermord_in_Ruanda\">V\u00f6lkermord in Ruanda<\/a> zwischen April und Juli 1994: \u00fcber ihre Versuche, mit Workshops, Friedenserziehung und Tanzkursen die Kriegsparteien zu befrieden; \u00fcber vergewaltigte und gepf\u00e4hlte Frauen, die ihr Leben seither ohne Unterleib leben m\u00fcssen; \u00fcber <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/7._Sinfonie_(Beethoven)\">Beethovens 7.<\/a>, mit der sie die Schreie der Massakrierten zu \u00fcberdecken versuchte; \u00fcber ihre auch finanziellen Engagements, vom Tod Bedrohte zu retten; \u00fcber D\u00eeners in der Schweizer Botschaft in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bujumbura\">Bujumbura<\/a> und sie langweilende Gespr\u00e4chspartner; \u00fcber t\u00e4gliche Regenschauer und n\u00e4chtlich quakende Fr\u00f6sche, \u00fcber die Absurdit\u00e4t der Namen der etwa Tausend aktiven&nbsp;NGO&#8217;s (Heal Africa, Konvoi der Hoffnung) und \u00fcber ihre direkte Zeugenschaft eines Blutbads in einem Fl\u00fcchtlingslager f\u00fcr aus Ruada geflohene Hutu-T\u00e4ter, indem sie in sicherem Abstand als &#8222;Wei\u00dfe auf dem Feldherrenh\u00fcgel&#8220; Richard Strauss&#8216;, durch Nietzsche inspirierte <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eine_Alpensinfonie\">Alpensinfonie<\/a>&nbsp;imaginierte&nbsp;und bei Maschinengewehrsalven eine genugtuende Freude empfand.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2016_Mitleid.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2203\" src=\"http:\/\/artlabor.eyes2k.net\/wp-content\/uploads\/2016_Mitleid.jpg\" alt=\"Theaterst\u00fcck von Milo Rau, Auff\u00fchrung an der SCHAUB\u00dcHNE\/ Berlin\/Januar 2016\" width=\"600\" height=\"450\"\/><\/a><em>Theaterst\u00fcck von Milo Rau, Schaub\u00fchne Berlin, Jan. 2016. Foto: Daniel Seiffert<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>F\u00fcr die Vorbereitung dieses St\u00fccks sei sie mit dem Regisseur in ihre Vergangenheit gereist, h\u00e4tte Gold- und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Coltan\">Coltan<\/a>minen im Ostkongo besucht und sei der sog. Fl\u00fcchtlingsroute gefolgt, von der T\u00fcrkei \u00fcber griechische Inseln bis nach Mazedonien, w\u00e4re dort auf au\u00dferordentlich gut organisierte europ\u00e4ische Zeltlager getroffen, bei denen von der &#8222;gr\u00f6\u00dften humanit\u00e4ren Katastrophe&#8220; keine Rede sein k\u00f6nne, h\u00e4tte dort gebildete, modisch gestylte Hipster-Syrier gesprochen, die lieber ihr Ingenieurstudium fortsetzen wollen und bis&nbsp;dahin&nbsp;im Theater arbeiten wollen w\u00fcrde. Wer w\u00fcrde das nicht&nbsp;so wollen?<\/p>\n<p>Angereichert werden Lardis Erz\u00e4hlungen von Gedanken zur Theaterarbeit, zur Ausbeutung von Themen, die im Kunst- und Theaterraum ausgestellt werden und f\u00fcr die das Publikum zahlt, zur &#8222;Mitleidsindustrie&#8220;, die gerade die aktuelle&nbsp;Theaterszene inspiriert und praktiziert, zu Konfrontationen mit den Regisseuren, zu Selbstausbeutung und Techniken des Stressabbaus bei Schauspielern, zu deren zum Teil prek\u00e4ren Lebenssituationen, zur Ausbeutung von eigener Empathie und der Empathie des Publikums im Theater\u2026 Das Thema Mitleid f\u00fcr Andere wird hier mit dem Leid f\u00fcr sich Selbst verstrickt, das Theater erster Ordnung mit dem der zweiten.<\/p>\n<p>Dabei l\u00e4sst Lardi an wenigen Stellen durchblicken, dass die moralischen Grundlagen ihrer Aussagen l\u00f6chrig sind: Hier und da blitzen rassistische Gedanken auf, scheinen narzistische Motive als Fl\u00fcchtlingshelferin wie auch als Schauspielerin durch, werden handlungsleitende Selbstgerechtigkeiten sichtbar, sind Zynismen eingesickert und stabilisieren Rechtfertigungen und Glaubenss\u00e4tze. Diese l\u00f6chrigen Grundlagen treten aufgrund der Widerspr\u00fcchlichkeit der Erz\u00e4hlung zutage, die aber auch der Vielstimmigkeit des Monologs, bestehend aus Berichten&nbsp;von NGO-Mitarbeiten, Geistlichen und Kriegsopfern, geschuldet sein kann. Zumindest bel\u00e4sst Milo Rau die Unverbindlichkeiten&nbsp;und l\u00e4sst damit sein Publikum an die Wand der Unstimmigkeiten laufen, bis es selbst \u2013 in eben jenem&nbsp;Moment der Bruchstelle \u2013 mit den eigenen Verwicklungen konfrontiert wird und das g\u00e4ngige Mitleidnarrativ kollabiert:<\/p>\n<p>Lardi erinnert sich, wie sie selbst damals eine ehemalige Freundin dem\u00fctigte, ihr auf den Kopf pinkelte und ihren Tod nicht verhinderte. Wenngleich in die Parabel eines Albtraums gebettet, wird ersichtlich, dass diese symbolische Ordnung nicht tr\u00e4gt: Lardi steht auf&nbsp;der M\u00fcllhalde der Zivilisation, inmitten von zerfledderten Polstern, kaputten Plastikst\u00fchlen, alten K\u00fchlschr\u00e4nken, zerrissenen Folien, zerbeultem Plastik, zertr\u00fcmmerten Batterien \u2013 und pinkelt auf die B\u00fchne.<\/p>\n<p>Gel\u00e4utert&nbsp;von Zynismus, Selbstgerechtigkeit und falscher Trauer und hierin doch wieder in das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Katharsis_(Psychologie)\">karthartische<\/a> Konzept des europ\u00e4ischen Theaters verwickelt, sagt sie am Ende des St\u00fccks: &#8222;Hier zu weinen, vor diesen Millionen von Toten und Vergewaltigten \u2013 das w\u00e4re wirklich das Allerletzte&#8220;, und weint die unaufl\u00f6sbare Paradoxie\u2026<\/p>\n<p>Achja, da gibt es noch jemanden auf der B\u00fchne: Hinter einem massiven Schreibtisch in der rechten Ecke sitzt f\u00fcr die Zeit des Monologs der wei\u00dfen, blonden, schlanken, elaborierten, mit blauem Strickkleid, halterlosen Str\u00fcmpfen und nativ farbenen Pumps gekleidete Europ\u00e4erin eine junge, schwarze, kurzhaarige Frau in Alltagskleidung, die sich gleich zu Beginn in einem Prolog als&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.schaubuehne.de\/de\/personen\/consolate-siprius.html\">Consolate Sip\u00e9rius<\/a>&nbsp;ausweist und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, indem sie ihren Pass und ihre Adoptionsunterlagen in die Kamera h\u00e4lt und auf einer&nbsp;Leinwand als \u00fcbergro\u00dfes Glaubenszeugnis projizieren l\u00e4sst. Sie sei Burunderin, mit 4 Jahren Zeugin des Massakers der Tutsi gegen die Hutus, bei dem ihre gesamte Familie ums Leben gekommen sei, wenig sp\u00e4ter sei&nbsp;sie von einem belgischen Ehepaar adoptiert worden, dessen Namen sie heute tr\u00e4gt. Sp\u00e4ter dann im Text, in einem kurzen Epilog, erz\u00e4hlt sie, nachdem sie stimmlos im Hintergrund sa\u00df, zuschaute und f\u00fcr Lardi an einem Mischpult Sounds, Bilder und Musik einspielte, dass sie nicht nur Genozidzeugin, sondern selbst auch Schauspielerin sei, in Br\u00fcssel auf der B\u00fchne stehe und gro\u00dfe Rollen des europ\u00e4ischen Theaters spiele, etwa die Antigone, wenngleich sie ihren Bruder auch auf afrikanischem Kontinent begraben m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Pr\u00e4gnanter k\u00f6nnen die Verh\u00e4ltnisse auch im Theaterbetrieb nicht auf den Punkt gebracht werden. Die im Text bemitleidete Ausbeutung in kolonialen Verh\u00e4ltnissen setzt sich post-kolonial auf der B\u00fchne fort.<\/p>\n<p>Pr\u00e4gnanter k\u00f6nnen allerdings auch die Abh\u00e4ngigkeiten, Erm\u00f6glichungsbedingungen und Verstrickungen nicht auf den Punkt gebracht werden, auch auf theaterhistorischer und \u2013\u00e4sthetischen Ebene:<\/p>\n<ul>\n<li>Lardi stellt dar, Sip\u00e9rius ist.<\/li>\n<li>Lardi ist mit einem fiktionalen Rollen-Ich ausgestattet, Sip\u00e9rius mit einem&nbsp;realen Ich.<\/li>\n<li>Lardi geht vornehmlich einen direkten Blickkontakt mit dem Publikum ein, Sip\u00e9rius&#8216; Blick wird ausschlie\u00dflich medial qua Kamera auf der Gro\u00dfbildleinwand vermittelt.<\/li>\n<li>Lardi agiert im Raum, Sip\u00e9rius agiert auf der Medienwand.<\/li>\n<li>Lardi \u00e4sthetisiert qua Text und K\u00f6rperarbeit im Raum, Sip\u00e9rius dokumentarisiert qua Fotos, Erinnerungsst\u00fccken und beh\u00f6rdlichen Dokumenten.<\/li>\n<li>Lardi ist geschminkt und kost\u00fcmiert, Sip\u00e9rius zeigt sich in quasi authentischem Outfit.<\/li>\n<li>Lardi setzt auf Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen und Kontemplation des Publikums, Sip\u00e9rius praktiziert Aufkl\u00e4rungsarbeit.<\/li>\n<li>Lardi spielt in der Tradition des Schauspieltheater inkl. Katharsis, Sip\u00e9rius performiert das Experten-, Postdramatische oder auch Postheroische Theater.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Beide Positionen sind jedoch mit selbstreferentiellen Beobachtungen ausgestattet, so dass auch vorgef\u00fchrt wird, dass ein Theater zweiter Ordnung keine theaterhistorischen oder \u2013\u00e4sthetischen Vorlieben hat. Vielleicht gibt es ein Indiz, das auf Raus Vorlieben hindeutet: Sip\u00e9rius hat das letzte Wort, spricht in die Kamera und l\u00e4chelt in \u00dcbergr\u00f6\u00dfe von der Leinwand ins Publikum. Wie Shosanna Dreyfus, \u00dcberlebende eines SS-Massakers in dem Film &#8222;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Inglourious_Basterds\">Inglourious Basterds<\/a>&#8222;, w\u00fcrde auch sie nun die T\u00e4ter in den Blick nehmen*. Die Anweisung ihres&nbsp;Regisseurs, wie im Film die T\u00fcren des Saals schlie\u00dfen und mit Maschinengewehren auf die T\u00e4ter schie\u00dfen lassen, h\u00e4tte sie abgelehnt und h\u00e4lt ein Schild mit der Regieanweisung &#8218;fin&#8216; in die Kamera.&nbsp;Rau erprobt hier ein Theater der Dialektik, in dem beide Positionen aufgehoben sind\/werden oder auch ein Theater der Paradoxien, in dem Widerspr\u00fcche entfaltet werden und auch nebeneinander stehen bleiben.<\/p>\n<p>* Der&nbsp;konzeptionelle Fehler der Blickkonstruktion soll&nbsp;an dieser Stelle nicht interessieren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/60b44fd3443745c395f01b20d118917f\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir? Mitleid? Mit den aus Syrien Fliehenden? Mit im Mittelmeer Ertrinkenden? Mit Toten durch Selbstmordanschl\u00e4ge in Afghanistan oder dem Irak? Mit Opfern von Massakern in Ruanda (1994) oder&nbsp;Srebrenica (1995)? Mit Hungertoten in der eingekesselten Stadt Madaja (2016)? Wir? Die wir Maschinengewehre liefern, mit denen get\u00f6tet wird? Die wir Arbeitskraft und Bodensch\u00e4tze ausbeuten, M\u00fcll und Erderw\u00e4rmung &hellip; <a href=\"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/?p=2192\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Was der V\u00f6lkermord in Ruanda mit Beethoven zu tun hat<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,3],"tags":[65,254,255,252,88,251,256,114,253],"class_list":["post-2192","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-artallgemein","category-artist","tag-berlin","tag-consolate-siperius","tag-inglourious-basterds","tag-maschinengewehr","tag-milo-rau","tag-mitleid","tag-postdramatisches-theater","tag-schaubuehne","tag-ursina-lardi"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2192","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2192"}],"version-history":[{"count":23,"href":"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2192\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3600,"href":"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2192\/revisions\/3600"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2192"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2192"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/artlabor.eyes2k.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2192"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}